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Mehr Geld für Minijobber

Gute Nachrichten für Studenten mit Minijob: Ab sofort dürfen sie mehr verdienen. Die Verdienstgrenze steigt von 400 Euro auf 450 Euro. Im Gegenzug müssen sie aber Rentenversicherungsbeiträge zahlen.

Keine Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung - der Minijob hat viele Vorteile. Vor allem als klassischer Studentenjob ist er daher beliebt. Doch ab 2013 gibt es zwei wichtige Neuerungen für geringfügig Beschäftigte.

Was sich ändert

Zum einen können Minijobber ab 2013 insgesamt 50 Euro mehr verdienen. Andererseits müssen diejenigen, die ab dem
1. Januar 2013 einen Minijob neu antreten, künftig auch Rentenversicherungsbeiträge zahlen. Das betrifft auch Minijobber, deren Arbeitgeber das Gehalt nach dem 31. Dezember 2012 auf mehr als 400 und weniger als 450,01 Euro erhöht. De facto heißt das: Minijobber sollen künftig mit ihren Beiträgen die Rentenpauschale aufstocken, die der Arbeitgeber für sie zahlt - der Eigenanteil beträgt laut Minijob-Zentrale aktuell insgesamt 3,9 Prozent. Im Gegenzug haben sie dann allerdings Anspruch auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung.

Befreien lassen

Wer das nicht möchte, kann sich aber auch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen - dazu genügt ein entsprechender Brief an den Arbeitgeber. Dann zahlt nur der Arbeitgeber - der Eigenanteil entfällt. Wer mit diesem Gedanken liebäugelt, sollte allerdings bedenken, dass er damit weitgehend auf die Leistungen der Rentenversicherung verzichtet.

Minijobber, die ihren Job schon vor dem ersten Januar 2013 angetreten haben, betreffen die Änderungen erst mal nicht. Sie bleiben auch weiterhin versicherungsfrei in der Rentenversicherung - es sei denn, sie wollen die Beiträge freiwillig aufstocken. Mehr Tipps zum Thema Gehalt

Alles zum Thema Minijob gibt es bei der Minijob-Zentrale

Datum: 12/12
Autorin: Rebekka Baus