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Vorteile eines Zertifikatsstudiums

Zeit und Geld sind knapp. Aber deshalb auf Weiterbildung verzichten? Die Vorteile eines Zertifikatsstudiums.

Für wen lohnen sich Zertifikate? (Bild: Yuri Arcurs / iStock.com)
Vorteile eines Zertifikatsstudiums (Bild: Yuri Arcurs / iStock.com)

Ob juristische, technische oder betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikationen, Sprach- oder IT-Zertifikate: Das Angebot an Zertifikatsstudiengängen ist vielfältig. Viele Studenten, Absolventen und Berufstätige stehen daher vor der Frage, ob sich ein Zertifikat für sie lohnt und wann ein Masterstudium die bessere Wahl ist. Die Antwort auf diese Frage hängt wie so oft von den individuellen Plänen ab.

Für den Arbeitsmarkt aufrüsten

Ein Zertifikatsstudium ist grundsätzlich eine gute Möglichkeit, seine Qualifikationen für den Arbeitsmarkt aufzurüsten. Es eignet sich gut für diejenigen, denen ein Masterstudium zu zeitaufwändig oder zu teuer ist. Denn Zertifikatsstudiengänge können berufsbegleitend und oft sogar im Fernstudium belegt werden. Eine Weiterbildung per Zertifikatsstudium bietet sich für alle an, die ihr Lerntempo selbst bestimmen und ortsunabhängig lernen wollen.

Bei der Bewerbung können Zertifikate den Unterschied ausmachen. Für viele Personaler sind sie Qualitätskriterien, die den Wissensstand des Bewerbers nachweisen und dem besseren Vergleich von Bewerbern dienen. Wer also mit den richtigen Zertifikaten auftrumpfen kann, kann sich von seinen Mitbewerbern abheben. Weniger gute Noten aus dem Abschlusszeugnis können Bewerber durch ein Zertifikat wett machen.

Neben der Qualifikation signalisiert ein Zertifikat auch die Flexibilität des Bewerbers. Denn er hat Zeit und Geld in investiert. Eine Einstellung, die bei Personalern gut ankommt.

IT-Zertifikate: Passgenaue Weiterbildung

Ein Zertifikat ist vor allem dann eine gute Alternative zum Vollstudium, wenn die Weiterbildung speziell in einem bestimmten Bereich erfolgt – etwa, wenn der Betriebswirt zusätzliche Marketingkenntnisse erwerben möchte oder der Informatiker sich in einem neuen Programm schulen will.

Vor allem in der IT-Branche, wo Innovationen auf der Tagesordnung stehen, ist ständige Weiterbildung mit Zertifikaten Pflicht. Nur so können Experten nachweisen, dass sie fachlich immer up to date sind. Das ist nicht nur für berufserfahrene Mitarbeiter wichtig, die mit neuen Entwicklungen Schritt halten wollen. Auch Einsteiger profitieren davon.

Sprachdiplome: Weltweit vergleichbar

Zetrifikate sind auch beim Erlernen von Sprachen ein beliebtes Mittel, die eigenen Fähigkeiten nachzuweisen. Sinnvoll sind sie vor allem für Studenten, die sich auf ein Studium an einer ausländischen Hochschule oder ein Auslandspraktikum vorbereiten wollen. So absolvieren etwa jedes Jahr zahlreiche Studenten den englischen Sprachtest TOEFL oder das französische Sprachdiplom DELF. Der Vorteil ist, dass durch Zertifikate erworbene Sprachkenntnisse dank des Europäischen Referenzrahmens (GER) weltweit vergleichbar sind. Auch für viele Arbeitgeber sind anerkannte Sprachzertifikate interessant und können bei der Bewerbung ein Pluspunkt sein.

Den Master im Nachgang

Während Zertifikate also vor allem der punktuellen Fortbildung dienen, ist der Master breiter aufgestellt. Er lohnt sich für alle, die ihr Thema wissenschaftlich vertiefen wollen und einen größeren Überblick über Zusammenhänge bekommen wollen. Auch wer sich beruflich neu orientieren möchte, ist mit dem Master gut beraten.

Ein Zertifikatsstudium kann auch dazu dienen, Lerneifer und Motivation zu testen. Da die meisten von Hochschulen angebotenen Zertifikatsstudiengänge mittlerweile ECTS-zertifiziert sind, können Absolventen sich die Studienleistungen in einem späteren Masterstudium sogar anerkennen lassen.

Datum: 05/2014
Autor: Nicole Janssen

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