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Zetrifikate: Lernen an der virtuellen Hochschule

Mit einem Studium allein kommt man heute nicht mehr weit. Lebenslanges Lernen ist das A und O. Wer sich weiterbilden will, kann das etwa in Form eines Zertifikatsstudiums tun.

Zertifikatsstudium: Weiterbildung liegt im Trend (Bild: pixhook/istock)
Weiterbildung per Zertifikat (Bild: pixhook/istock)

Für Bachelor-Studenten die sich weiterbilden, aber kein komplettes Master-Programm belegen möchten, ist ein Zertifikatsstudium eine Alternative. Im Gegensatz zu einem Master-Studium dauert ein Zertifikatsstudium etwa neun Monate und ist finanziell entsprechend günstiger. Auch Unternehmen setzen auf Zertifikate. Viele Personaler achten auf vergleichbare und überprüfbare Leistungen ihrer Mitarbeiter und Bewerber. Gerade in der IT ist das wichtig. Durch Zertifikate sehen sie schnell, auf welchem Wissensstand der Bewerber steht und wo noch Weiterbildungsbedarf besteht.

Großes Angebot an Zertifikatsstudiengängen

Während eines Zertifikatsstudiums erwerben Teilnehmer Kenntnisse, die sie im Job benötigen, aber nicht im Studium gelernt haben. So kann etwa ein Ingenieur mit einem BWL-Zertifikatsstudium das benötigte wirtschaftliche Know-how für eine Führungsposition erlangen. Das Angebot an Zertifikats-Studiengängen ist groß. Es reicht von Bilanzmanagement über Logistik, Marketing, Unternehmensführung bis hin zu speziellen Zertifikaten für Informatiker.

So unterschiedlich das Angebot der Zertifikatsstudiengänge ist, so unterschiedlich ist auch die Qualität. Ein seriöser Studiengang sollte von der Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen sein und von einer staatlich anerkannten Hochschule angeboten werden. Außerdem sollten sich Interessenten genau anschauen, welche Betreuung vorgesehen ist und wie das Lehrmaterial aussieht. Auch das sagt viel über die Qualität aus.

E-Learning braucht Disziplin

Es gibt zahlreiche Angebote, die sich an Interessenten ohne Studienabschluss richten. Wer es jedoch auf ein Zertifikat auf Master-Niveau abgesehen hat, sollte vorher ein Bachelor-Studium absolviert haben oder entsprechende Berufspraxis mitbringen.

Ein Zertifikatsstudium findet meist in der virtuellen Hochschule statt. Das bedeutet, die Teilnehmer beziehen ihren Lehrstoff durch Lehrbriefe, E-Learning und Online-Tutorials. Deshalb ist es wichtig, dass Interessenten gerne online arbeiten und alleine lernen können. Meist kommen Präsenzveranstaltungen hinzu. Sie finden mehrmals im Jahr an unterschiedlichen Standorten statt. So können Studenten die Veranstaltungen im Einklang mit ihren beruflichen oder privaten Terminen planen. Alternativ zum reinen Fernstudium gibt es Anbieter, die ein Zertifikatsstudium in Form eines Präsenzstudiums oder die Mischung aus beidem anbieten.

Wissen in der Praxis anwenden

Bei allem Wissenseifer dürfen Interessenten aber eines nicht vergessen: Nicht allein die Zertifikate sagen etwas über die Qualität des Bewerbers aus. Wichtig ist, das Erlernte in der Praxis anzuwenden. Gerade in der IT-Branche ist es wichtig, nicht nur verschiedene Zertifikate im Lebenslauf aufzulisten und sich auf ein Thema zu versteifen. Die Branche verändert sich rasant. Hier ist vielmehr Lernfähigkeit gefragt.

Wichtig bei IT-Zeritifikaten ist außerdem die Rezertifizierung. Da die meisten Zertifikate nach einer bestimmten Zeit ablaufen, sollten die Teilnehmer die angebotenen Rezertifizierungsmöglichkeiten wahrnehmen, um nicht die gesamte Zertifizierung komplett wiederholen zu müssen.

Datum: 05/13; aktualisiert: 04/14
Autorin: Kirsten Gregus

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