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MBA-Fragebogen mit Michael Kalkowski, Gameduell

In Amerika zu studieren, war sein großer Traum. Den erfüllte sich Michael Kalkowski, Jahrgang 1973, an der Eastern Illinois University. Heute ist er Chief Creative Officer und Mitgründer der Spieleplattform Gameduell.

Feuerwehrmann, Lokomotivführer oder Arzt, das sind die Traumjobs vieler Kinder: Was wollten Sie in jungen Jahren einmal werden?
Mein erster Berufswunsch war Filmemacher oder Produzent. Später wollte ich dann in die Werbung.

Mit welcher Entscheidung haben Sie am meisten für Ihre Karriere getan?
Mit meiner Entscheidung, in den USA zu studieren. Dort haben mich vor allem die pragmatische "Can-do"-Mentalität und der Pioniergeist inspiriert. In Deutschland wird oft zu lange nachgedacht und es fehlt an Machern. Ich versuche, die amerikanische Herangehensweise zu leben. Außerdem ist es mir wichtig, dass Teams selbstverantwortlich und agil arbeiten.

Warum haben Sie sich für einen MBA entschieden?
Ich wollte nach Amerika und die Uni Köln hat mir damals ein MBA-Stipendium an der Eastern Illinois University ermöglicht.

Gab es Momente, in denen Sie an dieser Entscheidung gezweifelt haben?
Nie. Es war eine der besten Erfahrungen meines Lebens.

Wie gehen Sie mit Rückschlägen um?
Ich sehe sie als etwas Positives. Sie sind wertvolle Lernerfahrungen und die Bausteine des Erfolgs. Nach dem Motto "You never fail until you stop trying."

Der MBA ist eine der teuersten Weiterbildungen. Hat sich die Investition bezahlt gemacht?
Dazu gibt es ja genug Statistiken, die den Return on Investment belegen. Es hängt aber immer davon ab, was man beruflich noch machen will. Wer Unternehmer werden will, dem würde ich empfehlen, an einer namhaften Uni zu studieren. Aber es muss nicht gleich ein MBA sein.

Was haben Sie aus dem MBA-Studium für das Leben und nicht für den Job gelernt?
Der Nutzen des MBA-Studiums ist weniger das Fachwissen. Vielmehr sind es die generellen Fähigkeiten, die man erlernt. Für mich waren unter anderem der Erwerb sozialer Kompetenz, die Fähigkeit, eigenständig Probleme zu lösen, und das Trainieren von Durchhaltevermögen wichtig.

An welchen Vorbildern orientieren Sie sich?
Mit ihrer Lebensphilosophie haben mich vor allem Unternehmer, Visionäre und kreative Querdenker inspiriert - etwa der Verleger und Bestsellerautor Darren Hardy, der Musiker Bob Marley sowie Kampfsport- und Filmlegende Bruce Lee. Aber auch der kanadische Erfolgstrainer Robin Sharma und Richard Bandler, der Entwickler des Neuro-Linguistischen Programmierens, sind große Vorbilder für mich - und natürlich Apple-Gründer Steve Jobs.

Wann raten Sie Akademikern zu einem MBA?
Wenn man eine Karriere im Senior Management oder als Unternehmer anstrebt, ist ein MBA sinnvoll, dann aber erst nach mehreren Jahren Berufserfahrung.

Datum: 08/2014
Interview: Patrick Klapetz