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Wie MBAs ihre Ausbildung finanzieren

Ohne Frage: Ein MBA-Studium ist eine teure Angelegenheit. Vor allem, wer in den USA studieren möchte, muss tief in die Tasche greifen. Auch wenn es in Europa nicht ganz so teuer wird – wer einen Abschluss an einer guten Schule machen möchte, kann auch hier mit einigen Zehntausend Euro rechnen. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Hier sehen Sie, wie MBA-Studenten in Europa Ihr Studium finanzieren.

Unterstützung durch Arbeitgeber

Unterstützung durch Arbeitgeber (Bild: kupicoo/iStock)

Glücklich ist, wem bei der MBA-Finanzierung vom Arbeitgeber unter die Arme gegriffen wird. 92 Prozent der in Deutschland studierenden MBA-Teilnehmer geben laut Staufenbiel MBATrends-Studie 2015/16 an, dass Ihr Arbeitgeber das MBA-Studium finanziell unterstützt. Das trifft vor allem auf Mitarbeiter zu, die Ihren MBA berufsbegleitend absolvieren und so ihr Wissen direkt in die Praxis umsetzen können. Unternehmensberatungen fördern Ihre Mitarbeiter besonders gern. Jedoch ist dies häufig an eine Rückzahlungsverpflichtung oder vertragliche Bindung an die Firma geknüpft.

Eigene Ersparnisse

Eigene Ersparnisse (Bild: danesteffes/iStock)

Das eigene Sparschwein zu schlachten, fällt oft nicht leicht. Trotzdem sind laut Staufenbiel MBATrends-Studie 2015/16 93 Prozent der MBA-Studenten, die in Deutschland studieren, dazu bereit. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lohnt sich diese Investition in die eigene Zukunft, denn im Anschluss an das Studium winken attraktive Karriereperspektiven.

Unterstützung durch Eltern/Familie

Unterstützung durch Eltern/Familie (Bild: M. Eric Honeycutt/iStock)

Wer sich nicht von einem Kredit abhängig machen möchte oder seine Chancen für ein Stipendium nicht sehr hoch einschätzt, hat natürlich auch immer die Möglichkeit, die Oma anzupumpen oder bei den Eltern anzuklopfen. Und gar nicht so selten ist das auch von Erfolg gekrönt: Immerhin 53 Prozent der in Deutschland studierenden MBA-Teilnehmer geben in der Staufenbiel MBATrends-Studie 2015/16 an, so ihren MBA zu finanzieren.

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Darlehen

Darlehen (Bild: Sparky2000/iStock)

Auch ein Darlehen kann den ersehnten MBA möglich machen. Diesen Weg wählen 51 Prozent der MBA-Studenten in Deutschland laut Staufenbiel MBATrends-Studie 2015/16. Seit der Einführung der Studiengebühren werden auch in Deutschland Studien- und Bildungskredite angeboten. Die Rückzahlung erfolgt meist nach dem Berufseinstieg.
Speziell für internationale Studenten haben drei MBA-Alumni die Firma Prodigy MBA Finance gegründet. Sie vergibt Kredite an internationale MBA-Studenten.

Stipendien/staatliche Unterstützung

Stipendien/staatliche Unterstützung (Bild: Christopher Meder/Fotolia)

Wenn Arbeitgeber und Familie bei der Frage nach der finanziellen Unterstützung den Kopf schütteln und der eigene Geldbeutel auch nicht allzu üppig bestückt ist, können Stipendien oder eine staatliche Unterstützung die Lösung sein. Diese Finanzierungsvariante wählen immerhin 54 Prozent der deutschen MBA-Studenten (Quelle: Staufenbiel MBATrends-Studie 2015/16, Ergebnisse für Deutschland).
Fast alle Business Schulen haben ein „Office for Financial Aid“, das über Fördermöglichkeiten informiert. Auch wenn viele dieser Mittel nur einheimischen Studenten vorbehalten sind, lohnt es sich, hier nachzufragen.

Weitere Informationen dazu Stipendien in Deutschland und Fördermittel im Ausland.

Bildungsfonds

Wer sich Darlehen, Stipendien oder Unterstützung durch die Familie nicht vorstellen kann, für den gibt's eine weitere Möglichkeit der Finanzierung, die noch nicht so bekannt ist: Bildungfonds. Interessenten können ohne Sorgen ihren MBA machen. Studiengebühren und Lebenshaltungskosten werden von Investoren übernommen. Anders als bei einem Kredit ist man nach seinem Abschluss nicht an feste Zinszahlungen gebunden. Die Höhe der Rückzahlungen orientiert sich am späteren Einkommen der MBA-Absolventen. Wer wenig verdient, zahlt auch wenig zurück. Wer mehr verdient, muss höhere Rückzahlungen leisten. Bei einem Einkommen unter 30.000 Euro im Jahr muss gar nichts bezahlt werden.
Informieren können sich Interessenten zum Beispiel bei Brain Capital. Einer studentischen Initiative, die Bildungsfonds vor allem an Studenten vergibt, die ihren MBA im Ausland machen wollen.

Datum: 03/16
Autorin: Rebekka Baus