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Stipendien für MBA-Studiengänge

Ein MBA-Studium kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem, wenn du es an einer Hochschule im Ausland absolvierst. Stipendien können dir bei der Finanzierung helfen. Wir stellen die wichtigsten vor.

Die Business Schools haben in der Regel ein Office of Financial Aid, das über Fördermöglichkeiten und Stipendien informiert. Die meisten staatlichen Fördermittel wie Darlehen, Zuschüsse oder Beihilfen bekommen häufig nur einheimische Studenten. Manche Schulen vergeben auch Stipendien, wenn sie einen bestimmten Bewerbertyp ansprechen wollen. Ähnlich wie die Studienplätze werden manche Stipendien nach dem Prinzip "first come, first served" vergeben. Eine frühe Bewerbung kann sich - im wahrsten Sinne des Wortes - also bezahlt machen.

Da es kein übergreifendes Stipendien-Verzeichnis gibt, lohnt es sich, direkt bei den Hochschulen nachzufragen. Private Stipendien gibt es vor allem in den USA häufig. Sie werden als Scholarships oder Fellowships gewährt und bieten die größten Chancen auf eine finanzielle Förderung. Die Zahl der geförderten Studenten ist aber oft begrenzt und die Fördermittel decken häufig nur die Studiengebühren ab. Es wird zwischen "need-based" (bedarfsabhängigen) und "merit-based" (leistungsabhängigen) Stipendien unterschieden.

An einigen US-Business-Schools bewirbt man sich mit dem Studienplatz automatisch auch um ein leistungsabhängiges Stipendium. Die bisherigen akademischen und beruflichen Leistungen entscheiden über die Vergabe der Förderung. Wer sich dafür nicht qualifiziert hat, sollte nach "loan programs" Ausschau halten, die nationale und lokale Banken in den USA manchmal für MBA-Studenten an bestimmten Hochschulen anbieten. Sie sind teils günstiger als andere Darlehen.

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DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) organisiert unter anderem den Austausch von Studenten und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland und führt viele internationale Programme und Projekte durch. Infos gibt es auch bei den Akademischen Auslandsämtern und International Offices der deutschen Hochschulen. Die Akademischen Auslandsämter beraten auch speziell zu den DAAD-Programmen. In der Stipendiendatenbank des DAAD gibt es Bewerbungsformulare und -unterlagen, die man online ausfüllen oder herunterladen kann.

Bei Bewerbungen für einen MBA-Studiengang gibt es das DAAD-Programm "Jahresstipendien für Ergänzungs-, Vertiefungs- und Aufbaustudien sowie Forschungsaufenthalte" für Graduierte. Voraussetzungen und Bewerbungsunterlagen sind auf den DAAD-Seiten zu finden. Die Bewerbungstermine variieren je nach Zielland. Meist findet eine Auswahl mit persönlicher Vorstellung vor einer Kommission statt. Je nach Land variieren die Stipendien für Graduierte, teilweise weichen sie auch je nach Programm ab. Es gelten in etwa folgende Monatssätze, die regelmäßig angepasst werden:

  • Italien und Großbritannien: 675 Euro
  • Spanien und Finnland: 700 Euro
  • Schweden und Schweiz: 775 Euro
  • USA: 925 Euro
  • Japan: 1.150 Euro

Die Beträge werden bei Bedarf den veränderten Lebenshaltungskosten in den jeweiligen Ländern angepasst. Über einen Zuschuss zu Studiengebühren im Gastland entscheidet der DAAD. Je nach Zielland sind Höchstgrenzen festgelegt.

Haniel-Stiftung

Gemeinsam mit der Haniel-Stiftung bietet die Studienstiftung des deutschen Volkes ein Stipendienprogramm an. Pro Jahr können acht Studenten ein wirtschaftsbezogenes, mindestens zweisemestriges Aufbaustudium im Ausland mit international anerkanntem Abschluss absolvieren. Zum Studium gehört ein mehrmonatiges Praktikum. Das Programm richtet sich an Studenten aller Fächer mit Interesse an wirtschaftlichen Fragen. Bewerber sollten einen exzellenten Hochschulabschluss (mindestens Bachelor, Juristen mindestens "vollbefriedigend") haben und jünger als 35 Jahre sein.

Die Höhe des monatlichen Vollstipendiums beträgt in den meisten europäischen Ländern 1.200 Euro, in Großbritannien, den USA und den meisten außereuropäischen Ländern 1.500 Euro. Das Stipendium wird für maximal 22 Monate (inklusive Praktikum) gewährt.

Weitere Leistungen:

  • Übernahme der Studiengebühren für bis zu zwei Jahre (in den USA bis zu 14.000 Euro, in UK bis zu 12.000 Euro und in anderen Ländern bis zu 10.000 Euro jährlich)
  • Reisekostenpauschale von 1.000 Euro
  • Startgeld von 500 Euro für erste Anschaffungen vor Ort

Bewerbungsunterlagen können auf der Website der Studienstiftung heruntergeladen werden. Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 15. November. Das Studium beginnt im Herbst des Folgejahres.

Rotary-Stipendienprogramm

Rotary International ist eine gemeinnützige, weltweit tätige Organisation. Der Sinn des Rotary-Stipendienprogramms geht über das eigentliche Studieren hinaus. Zwar ist es wichtig, dass das Auslandsstudium für mittel- und osteuropäische Studenten eine persönliche und akademische Bereicherung bringt, doch es geht auch um internationale Begegnungen und das Kennenlernen anderer Kulturen. Jeder Stipendiat ist "Botschafter" seines Landes und steht mit dem lokalen Rotary Club seines Studienorts in enger Verbindung. Bislang wurden mehr als 40.000 Stipendiaten weltweit gefördert.

Seit 2013 werden die Stipendien nicht mehr zentral über die Rotary Foundation vergeben. Rotary Clubs und Distrikte haben die Möglichkeit, die Förderung über District- oder Global Grants flexibler für Stipendien einzusetzen. Infos zu Bewerbung und Auswahlverfahren geben die Rotary Clubs vor Ort.

ERP-Stipendienprogramm

Das ERP-Stipendienprogramm (European Recovery Program) von Studienstiftung und Bundeswirtschaftsministerium fördert ein- bis zweijährige Studien- und Forschungsaufenthalte an amerikanischen Spitzenuniversitäten. Das Programm richtet sich an exzellente Absolventen aller Fächer (mit Ausnahme von Film, Musik, Kunst und Design) und unterstützt Studienaufenthalte zum Erwerb eines amerikanischen Master-Abschlusses oder PhD. Auch Forschungsvorhaben in Dissertationsprojekten können gefördert werden.

Ziel des ERP-Programms ist es, die transatlantische Verständigung zu stärken und hochqualifizierte Absolventen, die eine Tätigkeit im öffentlichen Sektor anstreben, zu fördern und zu vernetzen. Jährlich werden bis zu 20 Stipendien vergeben. Finanziert wird das Programm seit Mitte der 1990er-Jahre durch das Wirtschaftsministerium als Verwalter des ERP-Sondervermögens.

Voraussetzung für die Bewerbung:

  • mindestens Bachelor-Abschluss
  • Bewerber jünger als 35 Jahre
  • exzellenter Studienabschluss, bei Juristen mindestens "vollbefriedigend"
  • gesellschaftliches Engagement

Für das Stipendium sind monatlich 1.900 US-Dollar und eine Reisekostenpauschale von 1.000 Dollar vorgesehen. Die Übernahme der Studiengebühren ist auf 25.000 Dollar pro Studienjahr begrenzt. Ein Startgeld von 500 Dollar soll die ersten Anschaffungen vor Ort decken. Die Bewerbung läuft über die Studienstiftung des deutschen Volkes, Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober.

ISEP-Austauschprogramm

Das International Student Exchange Program (ISEP) ist ein Netzwerk von 300 Institutionen und Universitäten in mehr als 40 Ländern. In Deutschland gehören die Universitäten Bielefeld, Braunschweig, Dortmund, Eichstätt-Ingolstadt, Gießen, Hannover, Marburg und Trier zum internationalen ISEP-Netzwerk. Das Programm basiert auf einem 1:1-Austausch zwischen den Hochschulen. Auskünfte erteilen die Akademischen Auslandsämter. Wer teilnehmen möchte, muss an einer "ISEP-Universität" immatrikuliert sein.

Für den Austausch hinterlegen die deutschen Teilnehmer die Kosten für Wohnen (Wohnheim oder Gastfamilie), Mensa-Essen und Studiengebühren bei der Heimathochschule. Die Summe richtet sich nach den Preisen im Heimatland. Eine Vermittlungsgebühr wird an ISEP übertragen.

Bei Bachelor-Studiengängen sollte der Abschluss als formale Voraussetzung ausreichend sein. Die Aufnahme in ein Master-Programm kann im Voraus nicht zugesagt werden, denn das ist Teil der Aufnahmeverhandlungen durch ISEP. Auskünfte zur Teilnahme an MBA-Programmen und Bewerbungsfristen können Interessenten auf der Website des ISE-Programms finden oder bei einem ISEP-Koordinator an der Universität erhalten. Interessierte sollten ein Jahr vor dem Studienaufenthalt mit der Vorbereitung für die Bewerbung beginnen.

Ebenfalls angeboten werden Praktika, ehrenamtliche Beschäftigungen oder Sommerkurse. Dabei sollten Interessenten beachten, dass die Hochschulen unterschiedliche Anforderungen stellen und verschiedene Programme anbieten.

Fulbright-Jahresstipendien

Die Fulbright-Kommission fördert mit Jahresstipendien Studienaufenthalte, die auf die Vertiefung des fachlichen Studiums an Hochschulen in den USA zielen. Das Stipendium beträgt monatlich bis zu 3.850 US-Dollar zur Finanzierung der Kosten für Lebenshaltung und Studiengebühren an der Gasthochschule.

Es gibt einen Reisekostenzuschuss und eine Nebenkostenpauschale, etwa für ein Gesundheitszeugnis oder Sprachtests. Die Bewerbung muss ein Jahr vor dem amerikanischen Studienjahr vorliegen. Infos gibt es beim Akademischen Auslandsamt der Hochschule, den Fulbright-Vertrauensdozenten oder dem Verein ehemaliger Stipendiaten.

Auslands-Bafög

Ob ein vollständig im Ausland verbrachtes MBA-Studium mit Bafög gefördert werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Voraussetzung für das Auslandsbafög ist in jedem Fall, dass Bewerber bislang nur den Bachelor absolviert haben und das MBA-Studium in der EU oder der Schweiz realisiert wird. Der Flyer "Das neue Bafög" kann auf den Seiten des Bundesbildungsministeriums heruntergeladen werden.

Anträge sollten mindestens sechs Monate vor dem geplanten Studienbeginn eingereicht werden. Je nach Zielland sind unterschiedliche Auslandsförderungsämter zuständig. Ein gesonderter Nachweis über ausreichende Kenntnisse der Unterrichts- und Landessprache, der früher zum Antrag gehörte, ist nicht mehr erforderlich.

Wer sich als MBA-Interessent rechtzeitig um Finanzierung und Stipendien kümmert, für den wird der MBA nicht ein "Master mit beträchtlichen Ausgaben", sondern vielmehr eine lohnende Investition. Man muss nur früh genug starten.

Datum: 08/2016

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