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Apps & Co. – Interaktives für MBAs

Wer sich über ein Fachgebiet oder eine Hochschule informieren möchte, kann mittlerweile auf zahlreiche praktische Apps zurückgreifen. Welche dir dein MBA-Studium wirklich erleichtern können, erfährst du hier.

Apps für MBA-Studenten_Shutterstock_SunKids

Smartphone und Tablet erweisen sich auch für MBA-Studenten als nützlich. Es gibt mittlerweile viele Apps (Pocket MBA); Learning-to-go-Möglichkeiten und interaktive Tutorials, etwa zu Themen wie Accounting, Finance, Marketing oder Business Math. Studenten, die an einem der begehrten Studienplätze in Harvard interessiert sind, finden Anregungen in der App „Harvard Business School MBA Guide“ – in ähnlichen Versionen für Wharton, Kellogg und andere renommierte Schulen verfügbar. Ein Alumni-Netzwerk der besonderen Art bietet die britische Hult International Business School mit der App „Hult Connect“. Sie hilft, mit anderen Alumni in Kontakt zu bleiben und ist eine Plattform für Infos rund um die Schule. Die App der Darden School of Business richtet sich an Besucher, die sich die Schule anschauen möchten – neben einer Schulführung gibt es auch Freizeittipps.

Praktische Tools

Tools wie "Go To Meeting" und "To do"  helfen vielbeschäftigten MBA-Studenten ihren Alltag und Studieninhalte zu organisieren. Übersichts-Apps wie "My MBA Finance" bieten Definitionen zu den jeweiligen Fachgebieten in Kurzform – ohne großes Bücherwälzen oder Online-Recherche. Die Anwendung "Numbers" erlaubt es, Übersichtsgrafiken für Meetings und schriftliche Arbeiten zu erstellen, die sich in Excel und Dropbox exportieren lassen.

Mit dem Zugriff auf Business-Magazine im App-Format bleiben die künftigen Manager up to date. Wer fürchtet, den GMAT nicht zu bestehen, dem helfen Twitter-Feeds, etwa „@gmat“, „@gmat_club“ oder „@gmatlinks“.

Virtueller Unterricht

Virtuelle Internships stehen ebenfalls hoch im Kurs. So können Studenten, denen Zeit oder Geld fehlt, ein Praktikum vor Ort oder im Ausland zu machen, immer öfter auf virtuelle Varianten zurückgreifen. Gearbeitet wird, wann immer ein Online-Zugang besteht – kommuniziert wird via Skype.

Online-Kurse sind mittlerweile fester Bestandteil im MBA-Unterricht. Gerade für berufstätige Studenten bieten sie Vorteile. Mit realitätsnahen Online-Simulationen können etwa Management-Aufgaben in virtuellen Unternehmen simuliert werden. Außerdem bieten Strategiespiele eine Abwechslung im Lernalltag und fördern die Motivation und das Engagement der Teilnehmer. Die MBA-Studenten sind dabei virtuelle Führungspersönlichkeiten und müssen Aufgaben lösen. Aber Gamification hat klassische Fallstudien (noch) nicht ersetzt. Online-Kurse bieten Studenten dennoch eine realitätsnahe Möglichkeit zu testen, wie fit sie für die reale Arbeitswelt sind.

Viele Hochschulen nutzen die Kombination aus Fallstudien und Simulationen. So etwa Harvard, das neben den traditionellen Papier-Fallstudien auch Multimedia-Simulationen in den Unterricht einbaut. In der Leader-Simulation der Kenan-Flagler Business School müssen die Teilnehmer als Vize-Präsident eines internationalen Unternehmens ihre Leadership-Qualitäten unter Beweis stellen. Auch das MIT Sloan hat eine Reihe verschiedener Tools entwickelt – so etwa ein Bier-Game, das sich mit Produktion, Verkauf und Vertrieb des Getränks beschäftigt. Die Frankfurt School of Finance and Management und die International School of Management nutzen für ähnliche Szenarien das Unternehmensplanspiel Markstrat.

Webinare und MOOCs

Auch sonst hat das virtuelle Lernen Einzug in den Unterricht gehalten. Webinare eröffnen MBA-Interessenten an der Simon Graduate School of Business, in Harvard, an der Tepper und der McCombs School of Business und an der Management-Akademie in Heidelberg Einblicke in den Studienalltag. Durch MOOCs (Massive Open Online Courses) können Professoren von Top-Business Schools – unabhängig vom Standort – weltweit Tausende von Studenten erreichen.

Ihr Leadership-Potenzial können MBA-Studenten mit einer Software entdecken, die das Graduate Management Admission Council (GMAC) zusammen mit Hogan Assessments entwickelt hat. Das Self-Assessment-Tool soll die eigenen Stärken und Schwächen herauskristallisieren und so bei der Stärkung von Soft Skills helfen.

Datum: 08/2016
Autor: Thomas Friedenberger

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