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Master versus MBA

Unterschiede zwischen Master und MBA

Muss es gleich der Master of Business Administration sein oder reicht auch ein klassischer Master-Abschluss? Master-Studenten in spe stehen oft vor der Qual der Wahl. Hinzu kommt: Viele wissen nicht wirklich, wo die Unterschiede liegen und welcher Abschluss für sie denn nun der richtige ist. Und ist denn nicht alles irgendwie Master?

Abwägen zwischen Master und MBA (Bild: lassedesignen / Fotolia.com)
Abwägen zwischen Master und MBA (Bild: lassedesignen / Fotolia.com)

Der klassische Master gehört zu den konsekutiven Studiengängen. Das bedeutet, dass er inhaltlich auf das vorherige Studium abgestimmt ist und fachlich darauf aufbaut. Das Studium ist forschungsorientiert. Wer einen Master macht, hat meist noch keine Berufserfahrung. Ziel ist es, sein Wissen in einem bestimmten Bereich zu erweitern. Viele möchten sich spezialisieren und später als Experte in ihrem Fachgebiet arbeiten oder eine Promotion anschließen.

Fit für die Chefetage

Anders der MBA: Wer ihn draufsattelt, wird eher Generalist als Spezialist. MBA-Studenten möchten meist vor allem Management-Kenntnisse erwerben, um später eine Führungsrolle zu übernehmen.

Auf den Stundenplan gehören grundlegende theoretische und analytische Kenntnisse – etwa in Entrepreneurship, Operations oder Human Resources. Genauso sollen aber auch Führungs- und Verhandlungstechniken, und interkulturelle Kompetenzen die MBA-Studenten fit für die Chef-Etage machen. Dabei steht die Praxis im Vordergrund. Denn wer einen MBA macht, möchte vor allem eines: sein Wissen aus dem Studium möglichst schnell im Arbeitsalltag anwenden. Der MBA setzt daher auf Teamwork und interaktive Unterrichtsformen, während Master-Studiengänge mit klassischen Vorlesungen und Seminaren eher wissenschaftlich ausgerichtet sind.

Praxis und Erfahrung

Zu den Grundvoraussetzungen des MBA-Studiums gehört, dass die Teilnehmer neben einem abgeschlossenen Studium auch Berufserfahrung mitbringen. Laut einer MBA-Studie liegt die durchschnittliche Berufserfahrung der MBA-Teilnehmer in Europa bei sechs Jahren.

Meist sind es Ingenieure, Naturwissenschaftler, Juristen, Ärzte oder Geisteswissenschaftler, die sich für einen MBA entscheiden. Sie wollen weg von ihren Fachaufgaben und suchen den Weg in die Führungsetage.

Jeder Student bringt seine eigenen Erfahrungen und somit auch Strategien zur Problemlösung mit. In Teamarbeit und Diskussionsrunden, Fallstudien und Consulting-Projekten lernen die künftigen Manager so, dass es nicht nur eine Lösung gibt.

Karriere im Blick

Obwohl der MBA also ein Master ist, so ist er doch ein Sonderfall. Denn das postgraduale Studium ist nicht nur inhaltlich ganz auf die Karriere ausgerichtet. An den Top-MBA-Schulen gibt es riesige Alumni-Netzwerke. Career Services sorgen dafür, dass die Teilnehmer nach ihrem Studium einen guten Job finden. Denn wer einen MBA macht, muss nicht nur Bewerbungs- sondern auch finanzielle Hürden nehmen. Einer Studie zufolge ist das Studium in Deutschland mit durchschnittlich 20.000 Euro noch günstig.

In den USA müssen die Teilnehmer im Schnitt sogar 65.000 Euro investieren. Im Gegenzug streben MBA-Absolventen eine überdurchschnittliche Karriere an, mit der sie auch ihr Gehalt deutlich nach oben schrauben wollen.

MBA oder Master?

Wer sich noch nicht zwischen MBA und Master entscheiden kann, sollte sich zuerst die Frage stellen: Welches Studium vermittelt mir die Kenntnisse und Fähigkeiten, die ich für meinen geplanten Karriereweg unbedingt brauche? Möchte ich mich auf eine bestimmte Fachrichtung fokussieren und sehe mich als Experte oder möchte ich das große Ganze managen?

Wer das für sich herausfindet, hat die erste Hürde genommen und ist trotzdem noch nicht am Ziel. Denn dann steht die Auswahl der Universität oder Business-School an. „Hat man sich einmal entschieden, ist es vor allem wichtig, die Reputation der Wunsch-Hochschule im Blick zu haben“, empfiehlt  Ulrich Pape, Akademischer Leiter des Masters in Management an der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin.

Denn besonders beim MBA gilt: Nicht nur der Titel zählt. Wichtig ist Arbeitgebern vor allem, wo der Abschluss gemacht wurde. 

Datum: 03/2013
Autor: Rebekka Baus

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