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Unternehmen bevorzugen den Master

Ergebnis der Studie JobTrends Deutschland 2014

Jung, flexibel - und vor allem gut ausgebildet: So wünschen sich Unternehmen ihre Einsteiger. Beim Abschluss soll es deshalb am liebsten der Master sein.

Master-Absolventen haben auf dem Arbeitsmarkt immer noch gute Karten. Das geht aus der Studie JobTrends Deutschland 2014 von Staufenbiel Institut hervor. Wie auch im Vorjahr bevorzugen neun von zehn Unternehmen den Master, die aussterbenden Diplom-Abschlüsse rangieren dicht dahinter. Der Bachelor hat in der Gunst der Personalentscheider zwar aufgeholt, aber immer noch Boden gutzumachen: Nur jeder fünfte zählt ihn zu den bevorzugten Abschlüssen. 

Trotzdem zeigt sich darin eine Tendenz hin zum Bachelor. „Dass der Bachelor mit einem so guten Wert abschneidet, ist sehr erstaunlich, zeigt aber die hohe Akzeptanz der Unternehmen gegenüber diesem Abschluss“, analysiert Sörge Drosten, Vizepräsident von Kienbaum Executive Consultants. „Da hat in den vergangenen Jahren für den Bachelor eine positive Entwicklung stattgefunden.“

Die Attraktivität des Masters rührt vor allem daher, dass er dem Diplom am nächsten kommt. Mit Diplom-Absolventen haben die Unternehmen über Jahre gute Erfahrungen gemacht und setzen deshalb weiterhin auf den bewährten Abschluss. So bevorzugen 76 Prozent der befragten Personaler – immer noch – das Universitätsdiplom. 

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Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven

Bei den Einstiegs- und Entwicklungsperspektiven machen die Personalentscheider durchaus Unterschiede zwischen Bachelor- und Master-Absolventen, wie die Studie belegt – und zwar fast die Hälfte. Kienbaum-Experte Drosten erklärt: „Master-Absolventen haben für gewöhnlich ein bis zwei Jahre mehr Erfahrung gesammelt und sind aus Unternehmenssicht besser vorbereitet.“ Für Führungspositionen und für Positionen mit analytischen wissenschaftsnahen Aufgabenstellungen sind Master-Absolventen denn auch eher gefragt.

Trotzdem haben Bachelor-Absolventen bei mehr als der Hälfte der Unternehmen gleich gute Perspektiven. Das ist ebenfalls ein Signal, dass der Bachelor in der Wirtschaft angekommen ist. „Er hat ja auch immer noch die Möglichkeit, sich weiterzubilden – zum Beispiel durch einen Master. Das kann er häufig direkt im Unternehmen oder auch neben der Arbeit tun“, so Dorsten. 

MBA verfolgt andere Ziele

Den Master of Business Administration (MBA) präferieren nur zwölf Prozent der Personaler bei den Abschlüssen für Nachwuchsakademiker. Das überrascht wenig, denn der MBA wird erst dann interessant, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht und nicht gleich beim Einstieg ins Berufsleben. „Für den Direkteinstieg bevorzugen Unternehmen zunächst einen klassischen Master-Absolventen, der das nötige Rüstzeug mitbringt. Viele Unternehmen bilden den Absolventen dann intern weiter, zum Beispiel durch ein Trainee-Programm“, bestätigt Sörge Drosten von Kienbaum. Auch im späteren Berufsleben besteht immernoch die Möglichkeit der Weiterbildung, beispielsweise über ein MBA-Fernstudium an der Deutschen Universität für Weiterbildung.

Fazit: Der Trend zu immer jüngeren MBA-Absolventen mit nur geringer Berufserfahrung wird von Unternehmen wenig geschätzt.

Datum: 02/2013, aktualisiert: 04/2014
Autor: Daniel Lehmann