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Die Vergabe von Studienplätzen lief in den vergangenen Jahren oft chaotisch. Eine zentrale Studienplatzvergabe sollte es richten. Doch die dafür benötigte Software ist immer noch nicht an den Start gegangen.

Unfaire Beschränkungen, Chaos durch Mehrfachbewerbungen und ungerechte Übergangsquoten – die Beschwerden, die 2010 gegenüber der Uni Köln und anderen Hochschulen laut wurden, sind noch nicht vergessen.

Das Vergabe-Chaos sollte mit Hilfe der Stiftung für Hochschulzulassung abgewendet werden. Dahinter verbirgt sich die Zentralstelle zur Vergabe von Studienplätzen (ZVS). Die Reform der in Verruf gekommenen Institution hat es sich zum Ziel gemacht, freie (NC-beschränkte) Studienplätze aufzudecken und Mehrfachbewerbungen und -zulassungen zu vermeiden. Diesen Service sollte es aber nur für Studienanfänger geben, das Angebot umfasst nicht die Betreuung weiterführender Studiengänge

 

Wer suchet, der findet?

Der Plan: Der Service sollte erstmals im Wintersemester 2011/12 zum Einsatz kommen. Bis dahin wurde an der dafür nötigen Software gebastelt. Studenten und Hochschulen sollten nach ihren individuellen Wünschen zusammengebracht werden, nicht mehr einfach nur zugeteilt, wie es früher bei der ZVS üblich war. Transparenz und Dialog sollten im „Dialogorientierten Serviceverfahren“ die wichtigsten Komponenten darstellen.

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Start erneut verschoben

Die Software, die alle Probleme lösen sollte, hat jedoch ihre Tücken. Mehrmals wurde der Start verschoben, die von einer Telekom-Tochter entwickelte Software lässt sich nicht ohne weiteres an die Systeme aller Hochschulen anbinden. Das ist Aufgabe der Hochschul–Informations-System GmbH (HIS). Doch HIS ist nicht alleine dafür zuständig, dass die Anbindung funktioniert. Alle Anbieter von Hochschulsoftware müssen dafür sorgen, dass die in ihren Schnittstellen genau definierte zentrale Plattform an die Softwarelösungen der

jeweiligen Hochschule angebunden wird. Dass das bislang nicht klappt, hat die Kritik in den letzten Monaten immer lauter werden lassen. Sogar ein Verkauf der IT-Sparte von HIS steht zur Diskussion.

Pilotbetrieb geplant

Einige Hochschulen haben ältere Datenbanken, das macht die Anbindung schwierig. „Das ist nun einmal eine sehr komplexe Software“, sagt Berhard Scheer, Pressesprecher der Stiftung für Hochschulzulassung. „Da kann man nicht einfach eine CD einschieben und alles updaten.“ Die Software greift tief in die Verwaltungsprozesse der beteiligten Hochschulen ein. „Spätestens im Mai entscheidet sich, welche Hochschulen mit welchen Fächern am Pilotbetrieb teilnehmen“, fasst Scheer den aktuellen Stand zusammen. Gerade laufen die letzten Vorbereitungen für das Bewerber-Info-Portal. Und wenn diesmal alles nach Plan läuft, soll der Pilotbetrieb dann im Wintersemester 2012/13 mit diesen Hochschulen aufgenommen werden.

Autoren: Susann Kobs, Ina Oberhoff
Datum: 04/12

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