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Interview: „Verschaffen Sie sich einen Überblick!“

Für viele gleicht das Master-System einem Irrgarten. Walburga Wolters ist Leiterin der Studienberatung an der Universität Köln. Im Interview gibt sie Tipps für die Entscheidung für oder gegen den Master.

Frau Wolters, ist die Infolage so schlecht, dass jede Hochschule ihren eigenen Master-Info-Tag braucht?
Ja, es herrscht großer Informationsbedarf. Wir haben jetzt die neue Situation, dass man in einer Studienrichtung zwei Abschlüsse machen kann, Bachelor und Master. Auch die Studienangebote und Schwerpunkte sind sehr verschieden. Es gibt keine allgemeingültige Rahmenordnung mehr, jede Hochschule gibt ihren Studiengängen ein eigenes Profil. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns an der Hochschule mit Info-Tagen direkt an die Studenten wenden.

Wo können sich Interessierte am besten informieren?
Es kommt auf das Anliegen an. Wer an seiner bisherigen Hochschule weiterstudieren möchte, kann die Beratungseinrichtungen an der Fakultät in Anspruch nehmen. Wer an eine andere Hochschule wechseln möchte, sollte sich zunächst an die Zentrale Studienberatung wenden. Wir liefern die Grundorientierung. Dann vermitteln wir an die Fakultäten weiter, denn dort wissen sie am besten über die jeweiligen Schwerpunkte und Inhalte Bescheid. Für die Bewerber sind außerdem die Zulassungsausschüsse ganz wichtig. Sie geben verbindliche Informationen über die Zugangsbedingungen. Wir verweisen auch gerne auf die Internetseiten der Fachrichtung.

Wann sollten sich Studenten mit dem Master beschäftigen?
So früh wie möglich. Denn Studienplanung ist Berufsplanung – und damit auch Lebensplanung. Ein Beispiel: Wer an der Uni Köln den Master of Rehabilitation Sciences machen möchte, braucht als Voraussetzung den Bachelor in Erziehungswissenschaft. Auch in der BWL gibt es beim Master mehrere Schwerpunkte. Solche Informationen sollte man am besten schon einbeziehen, bevor man sich für ein Studium entscheidet. Deshalb empfehle ich jedem: Verschaffen Sie sich frühzeitig einen Überblick über Ihre Möglichkeiten!

Von den Unternehmen ist immer wieder zu hören, dass Bachelor-Absolventen erst Praxiserfahrung sammeln sollen, um dann später den Master draufzusetzen. Sind das auch Ihre Erfahrungen?
Ja. Es gibt einige Unternehmen, die dazu raten. Sie sehen diese Mitarbeiter später gerne in einem weiterbildenden Master, der Berufserfahrung voraussetzt.  Denn dann ist der Master stärker an den Ansprüchen des Unternehmens ausgerichtet.

Und wer sollte auf den Master setzen? Das verrät Walburga Wolters im zweiten Teil des Interviews...

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