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Credit Points

Was sind eigentlich Credit Points? Und was haben sie mit dem Bologna-Prozess zu tun? Mehr darüber und warum Credit Points schon jetzt eine wichtige Rolle für das Studium spielen, erfahren Sie hier.

Credit Points - auf die Punkte kommt es an. (Bild: Annette Linnea Rasmussen / Fotolia.com)
Credit Points - auf die Punkte kommt es an. (Bild: Annette Linnea Rasmussen / Fotolia.com)

Credit Points sind ein Grundbaustein des Bachelor-Prozesses. Die Leistungspunkte, die innerhalb eines Studiengangs vergeben werden, sorgen für eine europäische Vergleichbarkeit von Abschlüssen. Außerdem soll innerhalb des Studiums ein Wechsel zwischen Universitäten einfacher werden, da Studienleistungen besser verglichen werden können. Credit Points gehören zum European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Pro Modul geben die ECTS den Arbeitsaufwand in Stunden an. Ein Leistungspunkt entspricht dabei in etwa 25-30 Stunden.

Wer sich für einen Master-Studiengang bewirbt, muss die Credit Points beachten. Denn die meisten Master-Studiengänge sind zulassungsbeschränkt und dabei spielen auch die Credit Points eine Rolle. Einige haben zwar keine Zulassungsvoraussetzungen, aber je nach Bewerberzahl kann es zusätzliche Bedingungen geben.

Credit Points gefragt – aber wie viele?

Grundsätzlich gilt als Voraussetzung für einen Master-Studiengang ein abgeschlossenes Bachelor-Studium oder ein vergleichbarer Abschluss. Es gibt aber keine allgemeingültigen Vorgaben für die Aufnahme eines Master-Studiengangs. Die Aufnahmebedingungen unterscheiden sich zwischen den Hochschulen und innerhalb der Hochschulen auch zwischen den Fakultäten.

Wer sich etwa an der Mannheimer Universität für einen Master in Management bewerben möchte, muss mindestens 180 ECTS mitbringen. An der RWTH Aachen gibt es genaue Vorgaben für die Bewerbung für einen Master of Science in Betriebswirtschaftslehre: Die Anzahl der ECTS in den Modulen Allgemeine VWL muss etwa mindestens 15 betragen, in den Modulen Allgemeine BWL mindestens 30.