Endlich Student: Studententarife
Ob Kino, Konzert, Theater oder der Kauf eines neuen Notebooks - Studenten können viel Geld sparen. Durch spezielle Studententarife bleibt mehr Geld für den privaten Lebensunterhalt übrig. Wir zeigen Ihnen die größten Sparpotenziale:
Girokonto
Sie haben gerade erfahren, dass es mit dem Studium klappt und Sie sich bald Student nennen dürfen? Dann nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank auf, um Kontoführungsgebühren zu sparen.
Fast alle Banken bieten für Studenten kostenlose Girokonten an. Damit entfallen Kontoführungsgebühren und oft auch Gebühren für Überweisungen oder sonstige Leistungen. Zusätzlich gibt es meistens eine ec-Karte und manchmal eine Kreditkarte gratis dazu.
Bei vielen Banken gelten für das kostenlose Konto allerdings bestimmte Bedingungen, wie etwa ein festgesetztes Höchstalter. Auch sind die Studenten aufgefordert, regelmäßig ihren aktuellen Studentenausweis vorzuzeigen.
Wenn Sie am Studienort ein neues Konto eröffnen wollen, lohnt sich ein Vergleich der zahlreichen Bankangebote. Viele Kreditinstitute bieten Startguthaben, attraktive Verzinsung, zusätzliche Vorteile für Studenten oder eine kostenlose Kontoführung auch über das Studium hinaus.
GEZ
Auch für die Studentenwohnung müssen GEZ-Gebühren bezahlt werden – und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine Haupt- oder um eine Nebenwohnung handelt. Im Monat werden für Radio und Fernseher 17,98 Euro fällig.
Allerdings gibt es Ausnahmen: Wohnt ein Student noch bei den Eltern und liegt sein Einkommen unter dem einfachen Sozialhilferegelsatz, muss er seine Geräte nicht anmelden. Auch Bafög-Empfänger müssen meist nicht zahlen. Der Antrag auf Gebührenbefreiung kann auf der Homepage der GEZ direkt heruntergeladen werden. Allerdings wird die Gebührenbefreiung nicht rückwirkend gewährt.
Telefon/ Mobil
Die Deutsche Telekom hat ebenfalls ein Herz für Bafög-Empfänger. Sie kommen auf Antrag in den Genuss des Sozialtarifs, der monatlich 6,94 Euro spart. Voraussetzung ist der Nachweis auf Befreiung der GEZ-Gebühr.
Darüber hinaus bieten fast alle Mobilfunkanbieter Studententarife an, die deutlich unter den eigentlichen Tarifkosten liegen.
Strom
Wer von der GEZ-Gebühr befreit ist, kann außerdem den Sozialtarif bei einigen Tochtergesellschaften von E.on beantragen. Im Einzelnen lohnt sich hier allerdings ein Tarifrechner, denn die Tarife der Stromanbieter variieren erheblich, so dass manches Angebot unter einem vermeintlich günstigen Sozialtarif liegen kann.
BahnCard
Studenten (unter 27) bekommen bei der Deutschen Bahn die BahnCard 50 zum ermäßigten Tarif. Für 122 Euro können sie ein Jahr lang in der 2. Klasse für die Hälfte fahren. Auch die BahnCard 25 wird vergünstigt angeboten. Das lohnt sich vor allem dann, wenn häufig zu einem Wohnort gependelt wird, der außerhalb des vom Studententicket abgedeckten Gebietes liegt.
Internationaler Studentenausweis
Den internationalen Studentenausweis stellen vielerorts die Asta-Büros, teilweise auch Reisebüros aus. Er lohnt sich für alle Reisehungrigen, die viel im Ausland unterwegs sind und bietet Rabatte bei Flügen, Eintrittskarten, Versicherungen etc. in mehr als 100 Ländern.
ADAC
Für 33,30 Euro im Jahr helfen die gelben Engel des ADAC auch Studenten (unter 27) im Pannenfall.

Hard- & Software
Mithilfe der Immatrikulationsbescheinigung bekommen Studenten bei vielen Händlern Rabatte auf Hard- und Software. Vergünstigte Notebooks gibt's unter anderem bei notebooksbilliger.de, campuspoint.de oder studentbook.de. Software kann man oft kostenlos direkt von der Uni beziehen oder auf eine der vielen Studentenversionen zurückgreifen. Dabei sollte man aber auf den Funktionsumfang achten.

Zeitschriftenabos
Ob Wirtschaftswoche, Spotlight oder aber Kicker bzw. Amica - Studenten lesen billiger. Bist zu 50 Prozent Preisnachlass sind bei Zeitschriftenabos möglich.
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