Vorlesung

- In Vorlesungen gilt: Mitschreiben kann sich lohnen. (Bild: Petro Feketa / Fotolia)
Was ist eine Vorlesung?
Eine Vorlesung ist eine Unterrichtsstunde an der Hochschule, die in der Regel von einem Professor gehalten wird. Sie findet in einem großen Raum, dem Hörsaal, statt. Vorlesungen gehören neben Seminaren, Tutorien, Übungen und Praktika zur universitären Lehre. Vorlesungen vermitteln meist einen Überblick über einen großen Themenkomplex. In Seminaren werden die einzelnen Themen systematisch aufgearbeitet, besprochen und durch Übungen ergänzt.
Muss ich bei Vorlesungen immer mitschreiben?
Ja, das ist empfehlenswert, denn meistens beziehen sich die Professoren auf eigene Forschungen oder einschlägige Fachliteratur. Man muss auch damit rechnen, nicht mehr als ein spärliches Skript, welches nur die bereits präsentierten Grafiken enthält, zu bekommen. Das eigentliche Wissen muss man sich selbst dazu notieren.
Muss ich mich bei einer Vorlesung mündlich beteiligen?
In der Vorlesung selbst gibt es selten einen Austausch zwischen Professoren und Studenten. Fragen während der Vorlesungen verzögern und lassen abschweifen. In einem begleitenden Seminar oder in einer angehängten halben Stunde nach der eigentlichen Vorlesung soll man Fragen stellen, in die Tiefe gehen und diskutieren.
Kann ich selbst entscheiden, ob und wann ich bei Vorlesungen erscheine?
Grundsätzlich ja. Man sollte seine Zeit jedoch sorgfältig einteilen, denn ein Studium ohne jeglichen oder sehr reduzierten Besuch von Vorlesungen erfordert eine massive Selbstdisziplin, da die Zeit zu Hause und in der Bibliothek sinnvoll geplant und genutzt werden muss.
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