Semester

- Für viele Studenten die schönste Zeit des Semesters: die Semesterferien. (Bild: John Krempl / photocase)
Was ist ein Semester?
Der Begriff Semester bezeichnet ein Studienhalbjahr an einer Hochschule. Das Studienjahr teilt sich in Wintersemester und Sommersemester. Die traditionellen Abkürzungen für die beiden Semestertypen sind WS und SS, etwa in der Form WS 2011/12, WS 2011 oder SS 2012. Alternativ findet man auch WiSe und SoSe sowie Ws. und Ss.
Wann beginnt ein Semester?
Das Wintersemester beginnt an Universitäten am 1. Oktober und endet am 31. März – das Sommersemester läuft folglich vom 1. April bis zum 30. September. An Fachhochschulen startet das Semester meist einen Monat früher. Die Vorlesungszeiten erstrecken sich jedoch nicht über das gesamte Semester, sondern beginnen etwa in der Mitte des ersten Semestermonats (Mitte Oktober bzw. April) und enden 14 bis 15 Wochen später. Die vorlesungsfreie Zeit zwischen den Vorlesungszeiten bezeichnet man als Semesterferien.
Welche alternativen Strukturen gibt es?
In Deutschland wenig verbreitet ist die Aufteilung des Studienjahrs in vier Trimester, welche jeweils drei Monate dauern. In diesem Fall kommt es zu einer Verkürzung der Semesterferien und Verlängerung der Lehrzeiten, da meist nur das Sommertrimester vorlesungsfrei ist. Als Vorteil dieses Systems wird häufig eine höhere Effizienz genannt. Gleichzeitig verringert sich jedoch für die Studenten der vorlesungsfreie Zeitraum, in dem sie die Möglichkeit haben, intensiv zu jobben und sich so ihren Lebensunterhalt zu verdienen.





