Mentoring

- Der Mentor steht mit Rat und Tat zur Seite. (Bild: Ana Blazic / Fotolia)
Was bedeutet Mentoring?
Mentoring bezeichnet die Betreuung einer unerfahrenen Person ("Mentee") durch eine erfahrene Person: den Mentor. Der Mentor gibt dabei sein Fachwissen und seine Erfahrungen an den Mentee weiter, um dessen Entwicklung zu fördern.
Im Hochschulbereich unterstützen etwa Studenten aus höheren Semestern Studienanfänger dabei, sich an der Hochschule zurechtzufinden und einzuleben. Ähnliche Mentoring-Programme gibt es auch in Unternehmen, wo Teilnehmer eines Traineeprogrammes einen berufserfahrenen Mentor zur Seite gestellt bekommen.
Welche Formen von Mentoring gibt es?
Die intensivste Form des Mentoring ist das One-to-one Mentoring. Hierbei wird ein einzelner Mentee von einem Mentor individuell gefördert. Eine weitere Form des Mentoring sieht vor, dass ein Mentor eine kleine Gruppe von Mentees betreut. Beim sogenannten Peer-Mentoring hingegen unterstützen sich die gleichrangigen Mitglieder einer Gruppe gegenseitig – einen Mentor gibt es hier nicht.
Was sind die Vorteile von Mentoring?
Mentoring ermöglicht die Vermittlung von formellem Wissen und Soft Skills und bringt die fachliche und persönliche Entwicklung des Mentees voran. Dabei sollte auch der Mentor von seinem Engagement profitieren, indem er etwa seine sozialen und kommunikativen Kompetenzen trainieren und sein eigenes Netzwerk ausbauen kann.




