Learning Agreement

- Ein Learning Agreement sichert die Anerkennung von Studienleistungen. (Bild: imagedepotpro / iStock)
Was ist ein Learning Agreement?
Ein Learning Agreement ist eine Vereinbarung zwischen der Heimathochschule eines Studenten und einer Gasthochschule im Ausland. Es gibt an, welche Kurse an der ausländischen Hochschule belegt werden können und sichert die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen.
Was ist der Zweck eines Learning Agreements?
Die Verwendung von Learning Agreements soll die Transparenz der Bildungssysteme, Studienprogramme und Kursinhalte erhöhen und die Fächerwahl und Anerkennung von Studienleistungen an den kooperierenden Hochschulen vereinfachen. Es dient zur Absicherung des Studenten, da die Heimathochschule garantiert, die belegten Kurse anzuerkennen. Gleichzeitig verpflichtet sich der Studierende gegenüber der Gasthochschule, diese Kurse als festen Bestandteil seines Studiums zu absolvieren.
Welche Voraussetzungen sind bei der Anerkennung zu beachten?
Leistungen an einer Gasthochschule können dann anerkannt werden, wenn sie gleichwertig zu den zu ersetzenden Leistungen an der Heimathochschule sind. Hierbei zählen nicht formal identische Inhalte, sondern eine weitgehende Übereinstimmung der Lernziele. Hilfreich zur Einordnung der erbrachten Leistungen sind außerdem die vergebenen Credit Points nach dem ECTS-System, die eine Aussage über den mit der Veranstaltung verbundenen Arbeitsaufwand ermöglichen. Diese sollten Bestandteil der Kursbeschreibung im Learning Agreement sein.
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