Juniorprofessur

- Juniorprofessur als Karrieresprungbrett. (Bild: Lajos Repasi / iStock)
Was ist eine Juniorprofessur?
Bei einer Juniorprofessur handelt es sich um eine Stelle als Hochschullehrer, die junge Wissenschaftler für die Berufung auf eine Lebenszeitprofessur qualifizieren soll. Die Juniorprofessur wurde 2002 eingeführt, um Nachwuchswissenschaftlern auch ohne die bisher übliche Habilitation eigenständige Forschung und Lehre an Hochschulen zu ermöglichen.
Wie werde ich Juniorprofessor?
Voraussetzung für eine Anstellung als Juniorprofessor ist zunächst eine herausragende Promotion. Zudem sollten Bewerber in der Regel nicht mehr als sechs Jahre (Medizin: neun Jahre) Erfahrung in der Forschung als Doktorand und Post-Doktorand mitbringen. Für die Besetzung von Juniorprofessuren ist – wie bei regulären Professuren – eine Berufungskommission zuständig.
Was sind die Aufgaben eines Juniorprofessors?
Die Aufgaben eines Juniorprofessors sind mit denen anderer Professoren vergleichbar. Sie bestehen größtenteils in der selbstständigen Forschung und Lehrtätigkeit. Während die Lehrverpflichtung eines Universitätsprofessors in der Regel acht bis zehn Semesterwochenstunden beträgt, beläuft sie sich bei einem Juniorprofessor auf vier bis sechs Semesterwochenstunden.




