Bologna-Prozess

- Der Bologna-Prozess soll ein länderübergreifendes Studium vereinfachen. (Bild: Stefan Wildhirt / Staufenbiel.ch)
Wie kam es zum Bologna-Prozess?
Der Bologna-Prozess begann mit dem Entschluss der vier Bildungsminister von Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien, die Mobilität von Studierenden zu verbessern und eine Vergleichs- und Anerkennungsmöglichkeit aller universitären Abschlüsse zu schaffen. Ein Jahr später, am 19. Juni 1999, unterzeichneten in Bologna 29 Staaten die sogenannte Bologna-Deklaration, welche die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes beschloss.
Was änderte sich durch den Bologna-Prozess?
Im Rahmen der Umstrukturierung des europäischen Hochschulraumes wurde ein zweistufiges System von Studienabschlüssen (Bachelor/Master), das Diploma Supplement und das European Transfer Credit System (ETCS) eingeführt.
Was will der Bologna-Prozess erreichen?
Der Bologna-Prozess verfolgt die Ziele, die Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten und die Beschäftigungsfähigkeit der Studenten zu steigern. Studenten sollen darüber hinaus die Freiheit haben, zusätzliche akademische Grade an verschiedenen Universitäten zu erwerben, um somit die im Bologna-Prozess geforderte Möglichkeit des lebenslangen Lernens zu gewährleisten.
Garantiert der Bologna-Prozess ein besseres Studium?
Das ist Ziel des Bologna-Prozesses. Durch die Forderung nach Qualitätssicherung wurde im Rahmen der Bologna-Reform ein nationaler Akkreditierungsrat eingerichtet. Dieser bevollmächtigt Akkreditierungsagenturen, Studiengänge an deutschen Hochschulen zu akkreditieren. Die Möglichkeit, sich für einen geprüften Studiengang mit Gütesiegel entscheiden zu können, bedeutet gleichzeitig auch eine bessere Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit nach dem Studium.




