Akkreditierung

- Akkreditierungsagenturen schauen genau hin. (Bild: Michael Flippo / Fotolia)
Was ist eine Akkreditierung?
Unter Akkreditierung versteht man die Qualitätsprüfung und Verteilung von Gütesiegeln an Bachelor-, Master- oder MBA-Studiengänge. Auf den Akkreditierungsantrag einer Hochschule folgt ein Vor-Ort-Termin durch ein Gutachterteam, welches die universitären Räumlichkeiten, wie Bibliotheken und Computerräume unter die Lupe nimmt und Gespräche mit Dozenten, Studenten und der Hochschulleitung über Konzept und Zielsetzung des Studienprogramms führt. Die Richtlinien der Akkreditierung folgen dabei bundesweit einheitlichen Vorgaben.
Was sind die Ziele der Akkreditierung?
Ziel der Akkreditierung ist es, die Qualität von Studium und Lehre zu sichern. Zusätzlich soll sie einen Vergleich mit nationalen und internationalen Hochschulen erleichtern und Studenten eine bessere Orientierungsmöglichkeit bieten.
Wer darf akkreditieren?
Eine anerkannte Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland kann nur von Akkreditierungsagenturen durchgeführt werden, die zuvor selbst vom Akkreditierungsrat zertifiziert worden sind. Zu diesen Agenturen gehören AQAS, ASIIN, AHPGS, ACQUIN, FIBAA und ZEvA. Eine Akkreditierung gilt nur fünf Jahre und muss dann wiederholt werden.
Ist ein Studiengang ohne Akkreditierung schlechter als andere?
Nicht unbedingt. Durch die Vielzahl an neuen Bachelor- und Master-Studiengängen und dem damit einhergehenden Zeitmangel der Akkreditierungsagenturen hat bisher erst ein Drittel das Gütesiegel erhalten. Im Falle eines MBA-Studiums sollte man jedoch auf eine anerkannte Akkreditierung Wert legen, um im Wettbewerb der internationalen Führungskräfte bestehen zu können.
Auf mba-master.de finden Sie weitere Informationen zur Akkreditierung von Master-Studiengängen und MBA-Programmen.




