Gelungenes Zeitmanagement im Fernstudium
Ein Fernstudium erfordert Disziplin und Ausdauer. Die richtige Balance zwischen Studium, Job und Freizeit ist nicht immer leicht. Wichtig ist, seine Zeit von Anfang an richtig zu planen.

- Von Anfang an die Zeit einzuteilen, erspart viel Stress. (Bild: volff / fotolia)
Studium, Job, Familie und Freizeit unter einen Hut bringen: Das ist eine Herausforderung des Fernstudiums, die aber nicht unmöglich ist.
Fernstudium bedeutet Doppelbelastung
Ein Fernstudium absolvieren meist Berufstätige, die sich dadurch bessere Karriereaussichten erhoffen. Die Aussicht auf ein höheres Gehalt oder einen besseren Job ist eine große Motivation. Doch die Doppelbelastung durch Job und Studium ist nicht zu unterschätzen.
In der Freizeit lernen
Vor der Entscheidung für ein Fernstudium sollte klar sein, dass Freizeitaktivitäten am Abend oder am Wochenende nur noch reduziert stattfinden können und persönliche Kontakte unter Umständen zu leiden haben. Auch der Urlaub fällt bei vielen Fernstudenten zugunsten des Studiums aus. Die sonst so wichtige Freizeit ist nun zum Lernen da. Das bringt so manchen an seine Grenzen. Wichtig ist, die Entscheidung für ein Fernstudium mit der Familie und dem Arbeitgeber abzusprechen. Denn ohne deren Verständnis und Unterstützung ist die Motivation für das Studium oft schwierig. Die Abbrecherquote liegt nicht ohne Grund bei rund 30 Prozent.
Fernstudenten beweisen Disziplin und Ausdauer
Doch Freizeitverzicht und anstrengende Lernphasen lohnen sich. Denn wer ein Fernstudium parallel zum Job gemeistert hat, beweist Disziplin, Organisationsvermögen, Leistungs- und Motivationsfähigkeit. Eigenschaften, die belohnt werden. Wer ein Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und nebenher weiter gearbeitet hat, kann sicher sein, dass Personaler diese Leistung zu schätzen wissen. Sie bewerten einen Abschluss an einer Fernuni häufig positiver als einen herkömmlichen Studienabschluss.
Fernstudium ist ohne gutes Zeitmanagement unrealistisch
Aber wie genau meistern Fernstudenten nun die Doppelbelastung? Das Zauberwort heißt Zeitmanagement. Wichtig ist, seine Zeit von Anfang an richtig zu planen. Verschiedene Methoden können dabei helfen. Einige Studenten planen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Dringende Aufgaben haben oberste Priorität. Andere Studenten wenden lieber die Salami-Technik an. Hierbei teilen sie ein großes Ziel wie Wurstscheiben in kleine, überschaubare Etappen auf. Für die Abschlussprüfung heißt das: Lernziele aufteilen und schrittweise bearbeiten. Ein genauer Stundenplan mit Tages-, Wochen- und Monatszielen hilft dabei, Lernzeiten, -inhalte und -pausen genau festzulegen. Mehr Einzelheiten zum Thema Zeitmanagement finden Sie hier
Fernstudium bei Arbeitgebern angesehen
Für welche Methode die Entscheidung fällt, ist eine Typfrage. Gemeinsam haben alle Zeitmanagement-Methoden, dass man sich an sie halten muss. Und das ist möglich, wenn das ganze Umfeld mitzieht. Ist der Abschluss schließlich geschafft, kann der Absolvent mit Stolz auf die anstrengende Zeit zurückblicken und weiß, dass er nicht nur persönlich Großes geleistet hat, sondern sich jederzeit auf Freunde, Familie und Arbeitgeber verlassen kann. Und das darf gefeiert werden!
Autorin: Kirsten Gregus




