Studieren im Ausland: Die richtige Organisation
Ein Studium im Ausland - wen reizt das nicht? Wir sagen Ihnen, wie es gelingt.

- Sie haben es in der Hand: Die Möglichkeiten, während des Studiums internationale Erfahrungen zu sammeln, sind vielfältig. (Bild: Monkey Business / fotolia.com)
Was veredelt neben guten Noten und einer kurzen Studiendauer jeden Lebenslauf? Richtig, ein Studien- oder Arbeitsaufenthalt im Ausland. Dabei geht es potenziellen Arbeitgebern nicht nur um praktische Fähigkeiten wie das Beherrschen von Fremdsprachen.
Vielmehr wird Bewerbern, die eine Zeit im Ausland verbracht haben, geistige Beweglichkeit und die Fähigkeit, sich zu organisieren, attestiert. Nicht zuletzt sollten sich Berufsanfänger in Zeiten der globalen Marktwirtschaft möglichst nahtlos in ein international aufgestelltes Team einfügen können.
Möglichkeiten, bereits während des Studiums entsprechende internationale Erfahrungen zu sammeln, gibt es viele. Sie reichen vom Sommer-Work-Camp in den Semesterferien bis hin zum Vollstudium an einer ausländischen Universität.
Auslandsstudienprogramme
Etwa ein Viertel der deutschen Studenten nutzt die Möglichkeit, für ein bis zwei Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren. Wer einen solchen Aufenthalt plant, sollte sich zunächst bei dem akademischen Auslandsamt der eigenen Hochschule über die etablierten Wege – wie beispielsweise das europäische Austauschprogramm ERASMUS – informieren.
Eine individuelle Gestaltung des Auslandsstudiums ist so zwar nur bedingt möglich: Alle Angebote gelten für mindestens drei Monate und höchstens ein Jahr und können nur einmal im Verlauf eines Studiums in Anspruch genommen werden.
Studieren im Ausland
Der durch Hochschulpartnerschaften geregelte Austausch von Studenten bietet aber einen anderen entscheidenden Vorteil: Den Teilnehmern werden die Einreiseformalitäten des Gastlandes weitgehend abgenommen, und sie bleiben an ihrer Hochschule eingeschrieben. Somit fallen keine Studiengebühren seitens der Gastuniversität an.
Zusätzlich haben die Teilnehmer eines Auslandsstudienprogramms gute Aussichten auf eine finanzielle Unterstützung: Erasmus-Teilnehmer erhalten beispielsweise ein Stipendium von etwa 100 bis 150 Euro monatlich.
Wer sein Studium im Ausland freier gestalten möchte, muss sich selbst um die Organisation kümmern. Eine deutsche Hochschulzulassung wird im Ausland in der Regel anerkannt, garantiert jedoch nicht den Zugang zur Wunsch-Universität. Die Hochschulen entscheiden selbst, wen sie aufnehmen möchten und welche Anforderungen sie an die Bewerber stellen. Teil 2: Sprachkenntnisse sind Pflicht




