Staufenbiel MBATrends-Studie 2011/12
Wer einen MBA macht, will nach ganz oben und sucht die Herausforderung. Wo MBA-Absolventen besonders gerne arbeiten, zeigt die neue Staufenbiel MBATrends-Studie 2011/12.

- Neue Herausforderung: Master of Business Administration. (Bild: PeskyMonkey/ istock)
Alessandro Benetton, Vizepräsident des italienischen Modelabels hat ihn. Florian Langenscheidt, Gesellschafter der gleichnamigen Verlagsgruppe hat ihn. Auch Frank Mattern, Leiter des deutschen Büros von McKinsey & Company und Henning Kreke, Vorstandsvorsitzen der der Douglas Holding, haben ihn. So unterschiedlich der berufliche Hintergrund, so unterschiedlich die Karrierewege. Aber eines ist diesen TopManagern gemein: Der Abschluss Master of Business Administration, kurz MBA, hat ihnen allen den Weg nach oben geebnet.
Großes Spektrum, ähnliche Ziele
Das Spektrum der MBA-Studenten ist vielfältig: Es reicht vom Hochschulabsolventen bis zur gestandenen Führungskraft, vom Ingenieur über den Wirtschaftswissenschaftler zum Mediziner und Philosophen. Sie alle wollen eins erreichen: Mit einem Master of Business Administration ihrer Karriere einen zusätzlichen Schub geben. Und das klappt in den meisten Fällen auch ziemlich gut. Wer ins Top-Management aufsteigen oder das Berufsfeld wechseln möchte, ist mit einem MBA-Studium auf dem besten Weg dorthin. Auf die Frage, was ihre Absolventen mit dem MBA erreichen wollen, antworten neun von zehn Schulen in der aktuellen Staufenbiel MBATrends-Studie 2011/12: „Die Karriereperspektiven erweitern“. Fachkompetenzen erwerben wollen 88 Prozent und Netzwerke ausbauen 77 Prozent. Neben dem Erwerb von Sozialkompetenzen, die ja nicht erst seit der Wirtschaftskrise bei Arbeitgebern hoch im Kurs sind, haben mehr als die Hälfte vor allem eine berufliche Veränderung im Sinn.
Statistiken MBATrends-Studie 2011/12
In welche Branchen und Einsatzbereiche steigen MBA-Absolventen ein?
Top 5: Absolventengehälter Business Schools
Banking verliert
Die Banking- und Finanzdienstleisterbranche hat sich auch aktuell noch nicht von den Folgen der Finanzkrise erholt. Sie rangiert – entgegen früherer Trends laut Staufenbiel MBATrends-Studie 2011/12 nur noch auf dem dritten Platz der beliebtesten Einstiegsbranchen für MBAs. Auch in den Top Ten der aktuellen „100 Top MBA-Employers“ des Magazins „Fortune“ findet sich inzwischen nur noch eine Bank. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede. Denn in welchen Branchen die MBA-Absolventen nach ihrem Studium Fuß fassen, hängt oft auch davon ab, welche Business School sie besucht haben.
Veränderte Erwartungen
So ist an der Universität St. Gallen von Krise nichts zu spüren. „Ganz unabhängig davon, ob die Zeiten gut oder schlecht sind, wird hier immer gesucht“, sagt Oliver Matthews, Head of Marketing and Admissions an der schweizerischen Universität. Gründe dafür sieht er darin, dass die Schweiz einen ungewöhnlich großen Finanzsektor hat. „Daher geht ein Großteil unserer Absolventen nach wie vor in diesen Bereich“, sagt er. „Wir beobachten allerdings, dass sich die Erwartungen der Absolventen an den Job verändert haben. Sie arbeiten aktuell etwa eher als Sustainability Analyst und weniger im risikoreicheren Hedgefonds-Geschäft.“ Sicherheit geht also vor.
Weiterlesen: Beliebte Beratung, MBA-Gehälter





