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MBA – die Lizenz zum Managen

Der MBA gilt als Türöffner zur Managementetage. Die gefragte Zusatzqualifikation ist deshalb ihr Geld wert. Sie erhöht die Karrierechancen, verspricht ein besseres Gehalt und eine erfolgreichere Zukunft.

Steigende Karrierechancen sind mit dem MBA vorprogrammiert. (Bild: Andrey Kiselev Kaarsten/ Fotolia)
Steigende Karrierechancen sind mit dem MBA vorprogrammiert. (Bild: Andrey Kiselev Kaarsten/ Fotolia)

Der Master of Business Administration ist ein Aufbaustudium, das konkrete Managementkenntnisse vermittelt. Interessenten, die im Management arbeiten wollen, bereiten sich mit einem MBA-Studium bestmöglich auf ihre künftigen Aufgaben vor.

Typische Studieninhalte sind:

•    systematische Problemidentifizierung und -analyse
•    Entscheidungsfindung und -umsetzung
•    Erarbeitung von Organisationskonzepten
•    Entwicklung von Unternehmensstrategien
•    Führungs- und Verhandlungstechniken
•    Schulung sozialer Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation und Präsentation

Kleine Abkürzung, großer Inhalt

Ein MBA garantiert zwar keine Führungsposition, aber die Teilnehmer erwerben Schlüsselkompetenzen, die ihre Chancen auf ein Spitzenjob erhöhen. Der Führungsnachwuchs muss allerdings zuerst einmal in Vorleistung treten. Denn ein MBA-Studium in Deutschland kostet durchschnittlich 20.000 Euro und in den USA 65.000 Euro. Dennoch ist es eine Investition, die sich auf lange Sicht lohnt.

Fakten, Fakten, Fakten

Wer? Absolventen, Berufserfahrene oder Quereinsteiger
Wie? Vollzeit-, Teilzeit-, Fern-, Abend-, Wochenend- oder Modularstudium
Wo? Business Schools weltweit
Wann? Nach einigen Jahren Berufspraxis sind Erfahrungsaustausch und Einstiegsalter optimal.
Wie lange?
- Vollzeit-MBA in der EU: 10-21 Monate
- berufsbegleitende Teilzeit-Programme: 13-48 Monate
- Fernstudium: bis zu 5 Jahre
Was?
- Junior-MBA: Berufsqualifikation für Absolventen und Nachwuchsführungskräfte
- Executive-MBA: Weiterentwicklungsprogramm für erfahrene Manager
- Firmen- oder Konsortial-MBA: unternehmensspezifische Business-School-Programme

Bewerbung: besser früh als spät

Interessenten sollten sich vorab genau informieren, was sie wo studieren können. Die internen Anforderungen der gewünschten Business Schools sollten sie deshalb gründlich lesen und berücksichtigen. Wichtige Angaben über Stipendienvergabe, Bewerbungsfristen und -verfahren, Anforderungen an Motivations- und Referenzschreiben und andere unerlässliche Qualifikationen (GMAT- oder TOEFL-Test-Nachweise) sind dort detailliert aufgeführt.

Bewerber müssen frühzeitig handeln, denn MBA-Plätze sind heiß begehrt und rar. Ein Beispiel: Für den MBA an der Yale School of Management bewarben sich 2010 laut der Staufenbiel Studie MBATrends 2011/12 über 2.900 Interessenten. Davon wurden nur etwa 500 zugelassen. Oft sind die Plätze wegen des rollierenden Zulassungssystems bereits vor Bewerbungsschluss vergeben.

Der MBA auf lange Sicht

Die Gehälter für MBA-Absolventen richten sich nach Branche und Funktionsbereich. Laut einer Studie der Vergütungsberatung Personalmarkt vom März 2011 liegt das Jahresgehalt im Bereich Marketing zwischen 35.300 und 51.700 Euro und das im Consulting zwischen 44.000 und 66.000 Euro. In der Finanzberatungsbranche verdienen MBA-Absolventen 42.300 bis 60.000 Euro pro Jahr.

Der Master of Business Administration ist eine Zusatzausbildung, in die die Teilnehmer eine Menge Zeit, Geld und Nerven stecken. Viele der Absolventen erhoffen sich dadurch später ein höheres Gehalt und bessere Karrierechancen als Ausgleich – ein Ziel, das sie dank des MBA häufig erreichen.

Datum: 12/11
Autorin: Elisabeth Henning

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