FIBAA
Die FIBAA, die sich mit den praxisbezogenen Studiengängen im Bereich Wirtschaftswissenschaften befasst, wurde 1994 als ein Zusammenschluss von fünf Wirtschaftsverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegründet.
Die Akkreditierungskommission der FIBAA besteht zu je einem Drittel aus Hochschulvertretern, Vertretern der Wissenschaft und Repräsentanten der Gesellschaft. Darunter sind auch Studenten, Gewerkschafter oder Vertreter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Akkreditierungen, die die FIBAA vergibt. Staatliche oder staatlich anerkannte MBA-Programme erhalten das Gütesiegel des Akkreditierungsrates, das die FIBAA in dessen Auftrag vergibt. Es legt größeren Wert auf den Aspekt Wissenschaft und erhöht damit die Anforderungen. Das Siegel des Akkreditierungsrats darf die FIBAA nur innerhalb Deutschlands verleihen. Die übrigen Programme erhalten das FIBAA-Gütesiegel.
Unter MBA-Experten gelten die Kriterien der deutschen Akkreditierer lediglich als Mindeststandard. Fraglich ist, ob diese nationalen oder regionalen Akkreditierungsagenturen auf internationaler Ebene von Bedeutung sein werden.
Vorsicht: Falsche Titel!
Bei jedem Anbieter sollte man sich über die Anerkennung des von ihm vergebenen MBA-Titels vergewissern. Durch den großen Zuwachs an MBA-Programmen gibt es immer mehr schwarze Schafe am Markt, die reine Titelhändler sind. Egal, ob es sich um einen falschen Doktor-Titel oder um einen MBA-Titel handelt, das Tragen falscher Titel ist in Deutschland strafbar. Die MBA-Titel amerikanischer Schulen sind in Deutschland automatisch anerkannt, wenn die verleihenden Schulen AACSB-akkreditiert sind. Auch Titel von Programmen staatlich anerkannter Hochschulen und Business Schulen im Ausland sind automatisch anerkannt. Weitere Informationen bietet die Webseite www.anabin.de.
MBA-Programme
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