AMBA
Die Akkreditierung von MBA-Programmen beurteilt die Qualität von Lehre und Studium. Internationale Vergleichbarkeit und die Erhöhung der Transparenz sind weitere Ziele. Bis ein Programm akkreditiert ist, vergeht allerdings einige Zeit. Erst nach sorgfältiger Prüfung verschiedener Kriterien wird dieses Siegel ausgestellt.
Die britische Association of MBAs entstand bereits 1967. AMBA gilt heute als renommierter Akkreditierer, der immer häufiger auch Business Schools außerhalb Großbritanniens sein Gütesiegel verleiht. Aktuell sind Programme an 161 Schulen in 72 Ländern von AMBA akkreditiert.
Die Besonderheit von AMBA besteht darin, dass – im Gegensatz zur AACSB – konkrete Programme akkreditiert werden und nicht ganze Business Schools. Neben der Akkreditierung durch AMBA spielt in Großbritannien auch die Bewertung durch das Higher Education Funding Council eine wichtige Rolle.
Vorsicht: Falsche Titel!
Bei jedem Anbieter sollte man sich über die Anerkennung des von ihm vergebenen MBA-Titels vergewissern. Durch den großen Zuwachs an MBA-Programmen gibt es immer mehr schwarze Schafe am Markt, die reine Titelhändler sind. Egal, ob es sich um einen falschen Doktor-Titel oder um einen MBA-Titel handelt, das Tragen falscher Titel ist in Deutschland strafbar. Die MBA-Titel amerikanischer Schulen sind in Deutschland automatisch anerkannt, wenn die verleihenden Schulen AACSB-akkreditiert sind. Auch Titel von Programmen staatlich anerkannter Hochschulen und Business Schulen im Ausland sind automatisch anerkannt. Weitere Informationen bietet die Webseite www.anabin.de.





