Berufserfahrung
Berufserfahrung ist ein wichtiges Stichwort, wenn es um das MBA-Studium geht. Es ist sinnvoll, ein MBA-Studium erst nach einigen Jahren Berufserfahrung zu beginnen. Denn MBA-Programme leben nicht nur von der Wissensvermittlung, sondern auch vom Erfahrungsaustausch der Teilnehmer.

- Drei bis fünf Jahre Berufserfahrung sind optimal für ein MBA-Studium. (Bild: Andrey Kislev / Fotolia)
Berücksichtigt man den finanziellen Aspekt, lohnt sich ein MBA-Studium besonders nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung. Das sind die Gründe:
- Das Gehalt, auf das man bei einem Vollzeitstudium verzichtet, ist meist noch nicht so hoch wie in späteren Jahren.
- Die Berufstätigkeit dauert noch lange genug an, um die Kosten des Studiums aufzufangen.
- Das Alter der MBA-Absolventen ist für Arbeitgeber dann besonders interessant.
Laut der aktuellen Staufenbiel MBATrends-Studie 2009/10 reicht die Altersskala der Teilnehmer bei den 80 befragten weltweit besten Business Schools von 20 bis zu 65 Jahren. Im Durchschnitt sind die MBA-Studenten in den USA um die 30 Jahre alt, in Europa mit durchschnittlich rund 31 Jahren nur wenig älter. Bei Programmen, deren Teilnehmer eine breite Altersspanne abdecken, können „alten Hasen“ und jüngere Teilnehmer vom gegenseitigen Austausch profitieren.
Berufserfahrung entscheidet über Programmtyp
Von der Berufserfahrung hängt ab, für welchen Programmtyp man sich entscheidet. So sind Junior-Programme für Hochschulabsolventen konzipiert, die sich vom MBA-Titel Pluspunkte bei ihrem Berufseinstieg verschaffen wollen. Sie richten sich auch an junge Nachwuchskräfte mit einigen Jahren Berufserfahrung, die ihre Berufsperspektiven mit einer generalistischen Management-Ausbildung verbessern wollen. Dieses MBA-Programm ist vergleichbar mit einer akademischen Erstausbildung und wird von den meisten amerikanischen Business Schools als Voll- oder Teilzeitprogramm angeboten.
EMBA richtet sich an Manager mit langjähriger Berufserfahrung
Executive-Programme, kurz EMBA, sind hauptsächlich für Manager mit langjähriger Berufs- und Führungserfahrung konzipiert, die sich für die Übernahme von funktionsübergreifenden Management-Aufgaben qualifizieren wollen. Charakteristisch für diese Programme ist, dass dabei unternehmens- und arbeitsplatzspezifische Fragestellungen umfassend behandelt werden. Häufig werden EMBA-Programme in Teilzeit (Abend- oder Wochenendunterricht), als Modularprogramm (Fernstudium mit Präsenzphasen) oder als reines Fernstudium angeboten.
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Autorin: Kirsten Gregus
MBA-Programme
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