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Der Finance-Master als Karriere-Turbo

Die Bewerbung für den Finance-Master ist kein Zuckerschlecken. Wer ängstlich ist, hat schlechte Karten.

Master of Finance öffnet viele Türen. (Bild: FrankU / Fotolia.com)
Master of Finance öffnet viele Türen. (Bild: FrankU / Fotolia.com)

Die Zahl an Finance-Master-Programmen ist groß. Die unterschiedliche Ausgestaltung und die zahlreichen Anbieter machen die Entscheidung nicht leicht. Denn den einen Master of Finance gibt es nicht, jedoch verschiedene Programme, die sich auf unterschiedliche Schwerpunkte beziehen. Möglich Schwerpunkte sind Investmentbanking, Bankmanagement, Accounting and Taxation sowie Entwicklungsfinanzierung, Mikrofinanzierung und Projektmanagement.

Zur Datenbank: Hier finden Sie alle Studiengänge mit Abschluss Master in Finance

Finance-Master: Schwerpunkte setzen

Der Finance-Master dauert in der Regel drei bis vier Semester. Die ersten beiden Semester vermitteln Grundlagen. Die Teilnehmer studieren Fächer wie BWL, Mathematik und Statistik. Innerhalb des dritten und vierten Semesters haben Studenten die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen.

Hohe fachliche Kompetenz ist Voraussetzung

Absolventen im Finance-Bereich müssen komplexe Strukturen und Risiken richtig einschätzen und berücksichtigen. Das setzt eine hohe fachliche Kompetenz voraus, die spezialisierte Master-Studiengänge vermitteln. „Die Entscheidung, was ein Master-Absolvent später beruflich machen möchte, muss jeder selbst treffen. Danach kann man individuell seine Schwerpunkte setzen“, sagt Detlef Jansen, Programm Manager im Bereich Konzeption und Programmentwicklung für die Master-Studiengänge der Frankfurt School. „In den Bereichen Investmentbanking und Capital Markets ist der Master angebracht“, so Jansen.

Arbeitgeber müssen dem Master-Studium zustimmen

Ein Finance-Master kostet zwischen 500 bis 7.000 Euro pro Semester. Master-Experte Rolf Tilmes, Dean und Head of Departement of Finance der European Business School (EBS), rät Interessenten eines berufsbegleitenden Masters sich rechtzeitig mit ihrem Arbeitgeber abzustimmen. Nicht nur wegen der Finanzierung, sondern auch wegen der Regelung der Studienzeiten. Arbeitgeber müssen dem Studium grundsätzlich zustimmen, da auch Freistellungen für Präsenzbesuche an der Hochschule vorkommen können.

Führungskräfte von morgen gesucht

Die Hochschulen stützen sich bei der Auswahl ihrer Bewerber auf die klassischen Bestandteile eines Auswahlverfahrens, wie eine bestimmte Zahl an gesammelten ETCS-Punkten, nachgewiesene Praktika und Auslandserfahrung. Fremdsprachenkenntnisse müssen anhand eines TOEFL-Tests belegt werden, da die Programme teilweise in Englisch stattfinden und meist ein Auslandssemester vorgesehen ist. Einigen Hochschulen ist ein GMAT-Test mit einem erreichten Wert von 600 Punkten wichtig. Interviews und Präsentationen vor Unternehmensvertretern und Vertretern der Hochschule gehören ebenfalls zum Auswahlverfahren. „Wir suchen die Führungskräfte von morgen und nicht einfach nur Master-Studenten“, meint Rolf Tilmes von der EBS. Fachliche Kompetenzen der Bewerber werden in einem Vortrag nachgewiesen. Die Präsentation findet in der vom Bewerber gewünschten Spezialisierung statt. Soft Skills wie Führungskompetenzen, werden im Interview überprüft. Außerdem sollten die Bewerber Fragen stellen. „Es soll ein Dialog stattfinden, sodass sich beide Seiten ein Bild voneinander machen können“, so Tilmes. „Studenten, die im Auswahlverfahren Angst zeigen, sind nicht geeignet für das Master-Studium und für das, was sie danach im Beruf erwartet.“ Sein Fazit: „Erfolgreiche Master-Programme sind definitiv ein Karriereturbo.“

Datum: 2/11
Autorinnen: Nadine Kowalczyk, Kirsten Gregus

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Master Program in Management of Product Development (MPD)

Master: Pro und Kontra

Pro-Argumente:

Ein Master wirkt sich positiv auf das Gehalt aus
Master öffnet Türen auf dem Karriereweg leichter
Ohne Master keine Führungsposition
Was man noch nicht weiß, lernt man beim Master
Master-Arbeit im Unternehmen bringt Geld
Voraussetzung für eine wissenschaftliche Karriere

Kontra-Argumente:

Master bedeutet nicht immer bessere Bezahlung
Den Master kann man später noch machen
Nicht jeder Job erfordert einen Master
Berufspraxis zur Orientierung nutzen
Gehaltslücke durch Master-Studium

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