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Master in grenznahen Gebieten: Frankreich

An deutschen Hochschulen könnte es in den nächsten Semestern eng werden, denn die Zahl der Studenten steigt kontinuierlich. Grund genug für den ein oder anderen Master-Studenten, über ein Studium im benachbarten Ausland nachzudenken.

Paris ist bei ausländischen Studenten besonders beliebt. (Bild: Dimitri C /scx.hu)
(Bild: Dimitri C /scx.hu)

Ob es nur ein Semester ist, das komplette Master-Studium oder gar ein Doppelabschluss: Auslandsaufenthalte machen sich gut im Lebenslauf und sind wichtig für Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen. Durch die Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge ist es einfacher als früher, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren.

Bewerbung

Studenten aus der EU, die an einer französischen Hochschule studieren wollen, brauchen dafür kein Visum, keine Aufenthaltsgenehmigung oder sonstige Anmeldungen.

Nur für Erstsemester gibt es in Frankreich eine Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen. Master-Studenten können sich daher für einen Studienplatz direkt bei den Hochschulen bewerben. Voraussetzung dafür ist ein Schulabschluss, der auch in Deutschland zur Aufnahme eines Studiums berechtigt, also etwa das Abitur oder das Fachabitur. Dabei sind Bewerbungen für mehrere Hochschulen und verschiedene Studiengänge möglich. Einschreiben dürfen sich die künftigen Studenten jedoch nur an einer Uni.

Master-Studenten, die ihr Studium nicht über Erasmus planen, sollten beachten, dass sie sich nur zum Wintersemester an französischen Hochschulen einschreiben können. Die Studienzeit wird in Frankreich nicht nach Semestern, sondern nach Jahren gezählt. Das Studienjahr dauert von September bis Juni. Bereits im Frühjahr sollten Studenten sich daher um die Bewerbung kümmern und die Hochschulen direkt kontaktieren. Denn bei einigen Hochschulen muss die Bewerbung bis Mitte März über ein bestimmtes Online-Portal eingegangen sein.

Sprachkenntnisse

Natürlich müssen deutsche Studenten gute Sprachkenntnisse des Französischen nachweisen können. Für ein Master-Studium wird von vielen Hochschulen das sog. DALF-Diplom (Diplôme Approfondi de Langue Française) verlangt. Es bescheinigt dem Studenten Sprachkenntnisse mit fortgeschrittenem Kompetenzniveau. Das Diplom können Interessenten mehrmals im Jahr in Prüfungszentren in ganz Deutschland erwerben. Die Prüfungstermine gibt es beim Institut français.

Hochschulen können die Sprachkenntnisse jedoch auch selbst prüfen. Wer sich für einen Studienplatz bewerben möchte, sollte sich vorher genau bei den einzelnen Hochschulen erkundigen, welche Tests und Nachweise verlangt werden.

Studiengebühren

Das Studium ist in Frankreich an staatlichen Hochschulen kostenlos. Allerdings können Einschreibegebühren zwischen 150 und 420 Euro anfallen. Die Höhe der Kosten variiert je nach Hochschule und Fachrichtung. Einige private Universitäten verlangen jedoch durchaus Studiengebühren. Auch hier wirkt sich die spezifische Ausrichtung der Hochschule auf die Kosten aus. In einigen Fällen betragen sie bis zu 15.000 Euro. Studenten sollten sich auch hier genau erkundigen, welche Zahlungsmodalitäten die Universität hat, denn die Gebühren können meist nicht bar gezahlt werden.

Datum: 09/11, aktualisiert: 02/14
Autorin: Ina Oberhoff

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