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FH oder Uni?

Studenten, die einen Master-Abschluss anstreben, müssen sich entscheiden, ob sie an der Fachhochschule oder an der Universität studieren wollen. Für beide Varianten gibt es Vor- und Nachteile.

Fachhochschule und Universität vergeben mit Bachelor und Master die gleichen Abschlüsse. (Bild: Staufenbiel)
Fachhochschule und Universität vergeben mit Bachelor und Master die gleichen Abschlüsse. (Bild: Staufenbiel)

Fachhochschule oder Universität? Diese Frage müssen sich Studenten stellen, die einen Master-Abschluss anstreben. Denn beide Einrichtungen vergeben mit dem Bachelor und dem Master die gleichen Abschlüsse. Das ist eine fast schon revolutionäre Errungenschaft des Bologna-Prozesses.
Die Folge: Universitäten, die immer schon der Forschung verschrieben waren, mussten praktischer werden. Sie führten Praxissemester und Industrie-Praktika ein. Fachhochschulen, die für ihre praxisnahe Ausbildung bekannt waren, bekamen Fördergelder für Forschungsarbeit und nennen sich nun selbstbewusst Hochschule. Viele Studenten fragen sich nun, worin sich die beiden Systeme überhaupt noch unterscheiden. „Teilweise gleichen sich die Hochschulen an“, bestätigt Kolja Briedis, Verantwortlicher für Absolventenstudien vom Hochschul-Informations-System (HIS). Er schränkt jedoch ein: „Im Kern wird es die grobe Unterscheidung zwischen Fachhochschule und Universität weiter geben.“

Arbeitsmarktrelevanz ist Voraussetzung für eine Bachelor-Akkreditierung

Einige Studenten entscheiden sich für ein Studium an der Fachhochschule, weil sie davon ausgehen, dass sie dort besser auf die Arbeitswelt vorbereitet werden. Aber genau das – nämlich die Arbeitsmarktrelevanz der Abschlüsse – ist auch bei den Universitäten Voraussetzung für eine Bachelor-Akkreditierung. Wer wissen will, wie die Universitäten diese Vorgabe umsetzen, sollte sich im Vorfeld gut informieren.
Generell fällt es den Fachhochschulen etwas leichter, die Vorgaben für den Bachelor- und Master-Abschluss umzusetzen. Zum Beispiel war das Studium an Fachhochschulen schon immer straffer organisiert als an der Uni. Feste Stundenpläne, organisierte Praxissemester, kleine Lerngruppen. Unter diesen Voraussetzungen ist es nicht schwer, den Leistungskatalog von Bologna zu erfüllen.

Fachhochschule ist nach wie vor praxisbezogener

Die Universitäten haben mit der stimmigen Umsetzung der neuen Abschlüsse größere Schwierigkeiten. Große Veranstaltungen, freie Vorlesungswahl, keine Anwesenheitspflicht und viel Theorie – es ist schwer, das Uni-Studium in das Bachelor-Korsett zu schnüren. Nach sechs Semestern und dem Bachelor in der Tasche fühlen sich nur wenige Uni-Absolventen bereit für den Job. Viele entscheiden sich für das Master-Studium direkt im Anschluss an das Bachelor-Studium. 

Sie gehen davon aus, dass sie mit dem Master-Studium besser auf die Arbeitswelt vorbereitet sind. Allerdings gleichen sich die Studiengänge von Fachhochschule und Uni am Ende des Master-Studiums noch nicht mehr als vor Bologna. Das bestätigt auch Hochschulexperte Briedis vom HIS: „Nach wie vor ist die Fachhochschule eher praxisbezogen, die Universität wissenschaftlicher. Die Universitäten brauchen den längeren Atem bei der Umstellung auf den Bachelor.“

2/10
Autorin: Kirsten Gregus

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