Bachelor & Master: Akzeptanz der Abschlüsse
Bachelor und Master haben sich zehn Jahre nach Beginn des Bologna-Prozesses etabliert. Die aktuelle Staufenbiel JobTrends-Studie zeigt, bei welchen Fachrichtungen Unternehmen besonders positiv auf die neuen Abschlüsse reagieren.

- Unternehmen reagieren positiv auf Bachelor- und Master-Abschlüsse. (Foto: Mellimage - Fotolia.com)
Wer einen Bachelor- oder Master-Abschluss in der Tasche hat, kommt bei Unternehmen gut an. Das belegt die JobTrends-Studie 2009. Auch wenn sich viele Studenten mit der vor zehn Jahren beschlossenen Studienreform nicht anfreunden können und es bei der Umsetzung immer noch Probleme gibt, scheinen die Arbeitgeber von den neuen Abschlüssen überzeugt zu sein.
Anfängliche Vorbehalte gegen den Bachelor gehen zurück
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Akzeptanz der Bachelor-Studiengänge erneut gestiegen: Von 76 auf 81 Prozent. Je nach Fachrichtung ist die Akzeptanz unterschiedlich hoch. Ist der Bachelor bei Wirtschaftswissenschaftlern bei 79 Prozent der Unternehmen gerne gesehen, sind es bei Informatikern 74 Prozent, bei Ingenieuren 73 Prozent und bei Naturwissenschaftlern 64 Prozent. Das bestätigt den Trend: Die anfänglichen Vorbehalte gegen den Bachelor gehen zurück, je mehr Erfahrung die Unternehmen mit den Absolventen sammeln.
Master-Abschlüsse stehen hoch im Kurs
Wie auch im Vorjahr akzeptieren mehr als neunzig Prozent der Unternehmen den Master-Abschluss. Das gilt sowohl für Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler. Somit kommt die Akzeptanz des Master-Abschlusses der Akzeptanz des Diplom-Abschlusses nahe. Trotzdem bleibt das klassische Universitätsdiplom unabhängig von der Fachrichtung der beliebteste Abschluss.
Mehr zum Thema: Staufenbiel JobTrends-Studie als PDF
Datum: 1/10
Autor: Kirsten Gregus




