An Fachhochschule oder Universität studieren?
Wer sich für eine Hochschule entscheidet, muss wissen, was er will. Denn trotz Hochschulreform gibt es einige Unterschiede zwischen Fachhochschule und Universität.

- Je nach Fachrichtung kann die Fachhochschule oder die Universität die bessere Wahl sein. (Bild: Klaus Eppele / Fotolia)
Die Entscheidung für ein Master-Studium ist gefallen. Jetzt steht noch die Entscheidung für eine Hochschule an. Fachhochschule oder Universität? Obwohl sich die Hochschulen seit der Bologna-Reform angleichen, wird es die Unterscheidung zwischen Fachhochschule und Universität wohl weiter geben. Das bedeutet, dass sich viele Studenten, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, für die Universität entscheiden. Wer praxisnah studieren will, entscheidet sich häufig für die Fachhochschule, obwohl seit der Hochschulreform auch die Universitäten praxisorientierter lehren.
Unterschiedliche Betreuung an Uni und FH
Ein weiterer Aspekt, der bei der Hochschulart eine Rolle spielt, ist die Betreuungsrelation. Da etwa in den Sprach- und Kulturwissenschaften viele Lehrkräfte der Universitäten in der Forschung aktiv sind, müssen sich rund 23 Studenten eine Lehrkraft teilen. An der Fachhochschule kommen nur 15 Studenten auf eine Lehrkraft. Das belegt die Studie „Hochschulen auf einen Blick, 2010“ des Statistischen Bundesamts. Die Studie belegt außerdem, dass das Betreuungsverhältnis von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern an der Uni besser ist. Während sich rund 15 Studenten der Ingenieurwissenschaften eine Lehrkraft teilen, sind es an der Fachhochschule rund 23. Für Studenten der Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften gibt es laut Studie keinen Betreuungsunterschied. Hier geht es zu weiteren FAQs
Datum: 8/10
Autor: Kirsten Gregus





