"Exzellente Ausbildung in Kleingruppen und tolle Forschungseinrichtungen."
Stefan Bernritter, 24, Student des Master-Studiengangs 'Behavioural Science', entschied sich für ein Auslandsstudium an der Radboud Universiteit Nijmegen. Er entschied sich bei einem Tag der offenen Tür der Uni für das Studium in den Niederlanden. Die moderne Austattung, der offene und persönliche Umgang und das breite Sportangebot auf dem Campus beigeisterten ihn sofort.

- Stefan Bernritter, 24, Student des Masterstudiengangs "Behavioural Science" an der RU Nijmegen. (Bild: privat)
Die Entscheidung ins Ausland zu gehen traf ich schon vor meinem Bachelor-Studium. Zu sagen, das wäre von langer Hand geplant gewesen, wäre eine Lüge. Es ging alles ziemlich schnell, ich fuhr ohne große Erwartungen zum Tag der offenen Tür in Nijmegen. Dort angekommen, war ich erst mal ziemlich baff, der Campus sah schon anders aus, als ich das von deutschen Unis kannte. Alles war sehr modern ausgestattet und wirkte trotzdem kein bisschen steril. Überall Grün um mich herum und direkt auf dem Campus ein wirklich großes Sportzentrum, ich fühlte mich auf Anhieb wohl.
Enger Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten
Dieser Eindruck bestätigte sich, als ich mit den ersten anwesenden Studenten und Dozenten sprach. Man ging freundlich auf mich zu und stand mir Rede und Antwort. Ich habe auf mein positives Bauchgefühl gehört und schrieb mich noch am selben Tag an der Uni ein. Ich konnte es nicht glauben, 4,5 Wochen Sprachkurs und ich war fit für das Bachelor-Studium auf Niederländisch. Dass die Gruppen an Niederländischen Unis meist recht klein sind und man sehr engen Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten hat, wurde mir schon vorher erzählt und war auch eines meiner Hauptkriterien für meine Entscheidung. So richtig glauben konnte ich das aber erst, als ich mich selbst in einer dieser kleinen Gruppen von 15 Personen wiederfand und mich wenig später ein Dozent zu Feedback und Kaffee in sein Büro lud. Auch meine niederländischen Kommilitonen gingen sehr aufgeschlossen auf mich zu und waren doch recht erstaunt, dass ein Deutscher in die Niederlande geht um dort auch noch auf Niederländisch zu studieren.
Biografie
Name: Stefan Bernritter
Geburtstag: 06.07.1987
Name der Uni: Radboud Universiteit Nijmegen
Vorheriges Bachelorstudium: Kommunikationswissenschaften (B.Sc)
Jetziges Studium: Research Master Behavioural Science (M.Sc) / RU Nijmegen
Quereinstieg in Deutschland kaum möglich
Drei Jahre später hatte ich meinen Bachelor in der Tasche und stand erneut vor einer Entscheidung: In den Niederlanden bleiben oder gehen. Einer meiner Dozenten erzählte mir vom Research Master Behavioural Science. Ein zweijähriger forschungsorientierter Master, der eigentlich für Psychologiestudenten gemacht ist und komplett in englischer Sprache gegeben wird. Der sozialpsychologische Teil der Kommunikationswissenschaften hatte mich schon immer sehr interessiert, also bewarb ich mich. Der Master versprach exzellente Ausbildung in noch kleineren Gruppen und tolle Forschungseinrichtungen. Das Versprechen wurde gehalten und ich habe gerade das erste Jahr dieses Masters rum. Auch wenn meine Freizeit nun knapp bemessen ist, genieße ich diese Zeit sehr. Ich arbeite eng mit den Leuten zusammen, die ich sonst nur aus der Literatur kannte und lerne durch diesen (häufig 1 zu 1) Kontakt und den regen Austausch mit meinen recht internationalen Kommilitonen sehr viel Neues dazu. Dieser Quereinstieg wäre mir in Deutschland wohl kaum möglich gewesen. Das ist es, was ich an den Niederlanden so liebe, es gibt immer Mittel und Wege sein Ziel zu erreichen und unkonventionelle (aber effektive) Wege zu gehen. Zurück zum Artikel: Master in grenznahen Gebieten: Die Niederlande




